Weniger Tote auf Zuger Strassen

Weniger Tote und Schwerverletzte - mehr Lenker unter Betäubungsmittel- und Medikamenteneinfluss: Die Zuger Verkehrsstatistik 2010 hat Sonnen- aber auch Schattenseiten.

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Die Anzahl der Unfälle auf Zuger Strassen blieb 2010 konstant. (Bild: Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Die Anzahl der Unfälle auf Zuger Strassen blieb 2010 konstant. (Bild: Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Mit 844 Verkehrsunfällen im letzten Jahr fällt die Bilanz laut Mitteilung der Zuger Strafverfolgungsbehörden praktisch gleich aus wie im Jahr 2009 (851). Als Haupt-Unfallursache steht die Unaufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmenden im Vordergrund. In 27 Prozent der Fälle wurde der Vortritt missachtet, je 19 Prozent gehen zulasten von Auffahrunfällen und nicht angepasster Geschwindigkeit.

Zahl der Todesopfer halbiert

Positiv zu werten sei die Tatsache, dass sich die Zahl der Todesopfer auf vier halbiert habe und es auch 54 Prozent weniger Schwerverletzte gab als noch 2009. Im Zehnjahresvergleich ist das der vierttiefste beziehungsweise tiefste Wert. Um die Bilanz weiter zu verbessern, plant die Zuger Polizei 2011Schwerpunktaktionen und Kontrollen im Bereich Ablenkung im Verkehr sowie Fahren in nicht fahrfähigem Zustand.

pd/bep