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Erdbeerernte in Zug: Wenn die Königin der Beeren reif ist

Die Zuger Erdbeer-Produzenten haben derzeit alle Hände voll zu tun. Die rote Frucht ist in grossen Mengen erntereif. Das Wetter hat das Seine für einen guten Geschmack getan, auch wenn die Nässe ihren Tribut forderte.
Zoe Gwerder
Der Hünenberger Erdbeerproduzent Jonas Boog begutachtet die Ernte. (Bild: Stefan Kaiser, 04. Juni 2019)

Der Hünenberger Erdbeerproduzent Jonas Boog begutachtet die Ernte.
(Bild: Stefan Kaiser, 04. Juni 2019)

Nun leuchten die einheimischen Erdbeeren wieder in grossen Mengen im Verkaufsregal – egal ob beim Grossverteiler oder im kleinen Hofladen beim Bauern. Die Arbeiten auf dem Feld sind derzeit voll im Gange, wie der Hünenberger Obstbauer Jonas Boog bestätigt. «Seit rund einer Woche befinden wir uns in der Haupternte.» Und er erwartet, dass es in etwa bis Mitte Juli diese Sorte Erdbeeren gibt. «Danach gibt es noch sogenannt remontierende Sorten, deren Pflanzen immer wieder neue Beeren produzieren.» Diese könnten dann bis etwa im Oktober geerntet werden.

In diesem Jahr ist die Hauptsaison etwas später gestartet – insbesondere später als im letzten Jahr. Denn gemäss Boog war das vergangene Jahr schwierig in Sachen Erdbeeren, da es bis im März kalt und danach sehr warm war. «Da waren alle Erdbeeren gleichzeitig reif.» Heuer passte das Wetter besser. «Im April war es warm und danach nochmals kühler. So wachsen die Beeren langsamer, was für ihren Geschmack von Vorteil ist.»

Durchschnittliches Erntejahr

Wie viele Erdbeeren auf Boogs Felder in dieser Saison geerntet werden können sei schwierig abzuschätzen. «Ich denke aber, es wird ein durchschnittliches Jahr.»

Seit Anfang Woche können die Kunden auf Boogs Feldern auch selber Erdbeeren pflücken. Dieses Angebot besteht aber nur relativ kurze Zeit. «Sicher noch nächste Woche und wie es derzeit aussieht wohl auch die Woche danach.» Die Felder, auf welchen selber gepflückt werden kann, wurden zuvor von Boog und seinen Mitarbeitern erstmals geerntet. «Dabei schauen wir auch immer, dass wir die faulen Beeren wegnehmen können.» Dies sei in diesem Jahr schwieriger gewesen, da es aufgrund der feuchten Witterung einige faule Erdbeeren gegeben habe. «Nun sind wir dankbar für das trockene Wetter.»

Schweizweit werden Erdbeeren auf rund 510 Hektaren angebaut, was ungefähr der Fläche der Gemeinde Steinhausen entspricht. Gemäss einer Mitteilung des Schweizer Obstverbandes wird rund ein Drittel der gesamten Anbaufläche vor der Witterung geschützt.

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