Leserbrief

Werden hier Kinder instrumentalisiert?

Zu den Klimademonstrationen

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Nach der Hedschra im Jahre 632 eroberten die Muselmanen das Heilige Land und zogen von da, ganze Länder und Völker unterwerfend, gen Europa bis Karl Martell sie 732 bei Tours und Poitiers stoppte. Im Osten gelang das erst 1683 vor Wien.

Der Vatikanstaat wollte durch verschiedene Kreuzzüge Palästina zurückgewinnen und setzt hierzu gar auf Kinder. Da sich das Meer bei Genua für den Kinderkreuzzug nicht teilte, ertranken die meisten, verhungerten und niemand kümmerte sich um sie. Somit bleiben sie eine Fussnote in der Geschichte. Trotzdem setzen die heutigen Weltrevoluzzer wieder auf Kinder und manipulieren und instrumentalisieren sie.

Im August 1986 präsentierte «Der Spiegel» das Bild der Sintflut mit dem bis zu den Turmspitzen im Wasser stehenden Kölner Dom. Dieses bereitete den Weg, mit dem Klimathema, der sozialistischen Weltrevolution zum Durchbruch zu verhelfen. Das Klima verändert sich seit 4,3 Milliarden Jahren ohne unser zutun. Man setzt selbst Falschmeldungen und Lügen ein (Der Meeresspiegel stieg gemäss IPCC-Bericht B4 in den letzten 109 Jahren nur 21 Zentimeter, oder man bekämpft das CO2 statt das 28-mal intensivere Treibhausgas CH4 etc …).

Nun glaubt man zum Mittel des damaligen Vatikans greifen zu müssen und setzt Kinder ein. Die Friday-for-Future-­Kinder, die «rise up for change»-Jugendlichen, Extinction-Rebellion-Jünger scheinen aber nicht zu realisieren, wie sie von den mächtigen Ideologen im Hintergrund missbraucht und gesteuert werden. Sie alle fühlen sich intellektuell und akademisch überlegen und müssen sich nicht mit täglicher Arbeit quälen, und trotzdem übersehen sie diese Tatsache. Auf dem Bundesplatz fand sich auch eine Anzahl Ausländer ein, angereist für die Demo, um aufzuhetzen und einzupeitschen. Die Kinder, die nur einseitige Toleranz kennen, konnten, bestärkt durch linke Parlamentarier, davon ausgehen, dass sie über dem Gesetz stehen und den Rückhalt der linken Berner Stadtregierung geniessen. Sie tun alles, um medienträchtig im Rampenlicht zu stehen. Nur Arbeit oder Leistung erbringen, bleibt ihnen ein Fremdwort.

Wir aber, stehen ohnmächtig da, machen die Faust im Sack und schauen ohnmächtig zu (weil die Politiker nicht handeln), wie einmal mehr eine Minderheit die Lufthoheit über ein zur Politik gewordenes Thema errungen hat und die Medien haben ihr Futter. Doch morgen schon, wird eine neue Sau durch Dorf getrieben, die Zeitung liegt im Altpapier und das Fernsehen hat andere Schlager. Die Kinder aber bleiben ohne Schulbildung zurück und hoffen auf den Staat.

Dereinst wird niemand mehr von den mutigen Bundesplatz-Besetzern Kindern reden denn, schon weiland Lenin sprach von den nützlichen Idioten und es wird sich bewahrheiten: Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder.

Rudolf Balsiger, Oberwil