WETTBEWERB: In der Stadt Zug darf legal gesprayt werden

Auf dem Areal des Bauprojekts ZugSchleife in Zug findet ein Graffiti-Wettbewerb statt. Die Bauwand soll zu einem Kunstwerk werden, das in Zukunft auch von Zugfahrenden betrachtet werden kann.

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Die ZugSchleife nimmt Farbe an. (Bild pd)

Die ZugSchleife nimmt Farbe an. (Bild pd)

Seit Samstag sind diverse Sprayer damit beschäftigt, die Bauwand entlang der ZugSchleife in Zug mit Graffitis zu verzieren. Die Aktion dauert bis am Sonntag um 11 Uhr. Danach werden die besten Graffitis ausgezeichnet. Nach ihrer Fertigstellung kann man die Werke unter anderem von der SBB-Linie aus betrachten.

Grosse Anfrage
Wegen der vielen Anmeldungen konnten nicht alle interessierten Sprayer am Wettbewerb teilnehmen. Organisiert wird der Wettbewerb vom Konsortium «ZugSchleife». Dieses entstand aus der Zusammenarbeit zwischen der Initiantin Rahel Häni und den Firmen Peikert Immobilien AG sowie der 4B Immobilien AG.

Sprayern legale Plattform bieten
Ziel der Aktion ist auch, das Verständnis zwischen Sprayern und der Bauwirtschaft zu fördern. Dadurch entsteht für motivierte Sprayer die Möglichkeit, ihr Können auf legale Art und Weise zu präsentieren. Es sind weitere Aktionen dieser Art geplant, wie das Konsortium in einer Medienmitteilung schreibt.

Sprayer bei der Arbeit. (Bild pd)

HINWEISE:
Die Prämierung der besten Werke findet am Sonntag, 24. Oktober, um 15 Uhr im Jugendkulturzentrum an der Industriestrasse 45 in Zug statt. Wer daran interessiert ist, bei weiteren Projekten dieser Art mitzuwirken, kann sich unter « info@peikert.ag.ch » melden

pd/das.