Widerstand gegen das Hooligan-Konkordat

Die Zuger Regierung will gegen Hooligans mit härteren Massnahmen vorgehen. Das Konkordat droht nun aber zum Rohrkrepierer zu werden.

Freddy Trütsch
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Die Zuger Polizei begleitet eine Gruppe ZSC-Fans vom Bahnhof zur Bossard-Arena. (Bild: Archiv Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Zuger Polizei begleitet eine Gruppe ZSC-Fans vom Bahnhof zur Bossard-Arena. (Bild: Archiv Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Luzern hat das Hooligan-Konkordat bereits verschärft. Es ist seit dem 10. Januar in Kraft. Die Vorlage passierte im Kantonsrat mit 99:3 Stimmen quasi diskussionslos und im Eilzugstempo. Im Kanton Zug scheinen die Mühlen langsamer zu mahlen, auch wenn Regierungsrat Beat Villiger die Vorlage verteidigt. Denn: Die SVP will heute im Kantonsrat auf die Konkordats-Änderung gar nicht eintreten, verweigert die Diskussion. Die Fraktion kommt zum Schluss: «Das ist ein Papiertiger.» Aber auch die Alternative-die Grünen sowie die SP verweigern dem Regierungsrat die Gefolgschaft. Für sie ist es ein «unglaublicher Eingriff in die Persönlichkeit», wenn private Sicherheitsleute Matchbesucher ohne jeglichen Verdacht an intimen Stellen kontrollieren könnten. Und die FDP bezweifelt, ob die Massnahmen die gewünschten Verbesserungen bringen würden. Sie folgert: Wenn die bestehenden Gesetze konsequent angewandt würden, so hätte die Polizei Handlungsspielraum genug.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen ZZ und im E-Paper.