Wie sehen Sie die Steinhauser Wachstumspolitik in einer Gemeinde mit so engen Platzverhältnissen?

Die drei Kandidaten für das Gemeindepräsidium in Steinhausen nehmen Stellung.

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Kandidieren fürs Präsidium (von links): Hans Staub (CVP), Esther Rüttimann (FDP) und Stefan Thöni (Piratenpartei). (Bilder pd)

Kandidieren fürs Präsidium (von links): Hans Staub (CVP), Esther Rüttimann (FDP) und Stefan Thöni (Piratenpartei). (Bilder pd)

Hans Staub (CVP)

«Steinhausen als kleinste Gemeinde im kleinsten Kanton hat sich in der Vergangenheit sehr stark entwickelt. Bei den Arbeitszonen haben wir noch viel unbebaute Flächen, anders sieht es bei den Wohnzonen aus. Hier ist nur noch punktuell eine Entwicklung nach aussen möglich, Verdichtung heisst hier das Zauberwort.»

Hans Staub, CVP, Jahrgang 1958, Mechanikermeister, Gemeinderat


Esther Rüttimann (FDP)

«Steinhausen hat noch einiges an unbebautem Bauland. Somit kann Steinhausen sich in den kommenden Jahren gut innerhalb der Siedlungsgrenzen weiter entwickeln. Wichtig ist, dass im Siedlungsraum das Augenmerk auf qualitätsvolle Aussenräume gelegt wird. Zudem muss der Zugang zu Erholungsmöglichkeiten wie dem Wald, der Lorzenebene oder zum See so einfach wie möglich sein. Trotz dichter Besiedlung ist man so rasch im Grünen. Wichtig ist mir auch, dass die Ortsplanungsrevision wie angedacht gemeinsam mit der Bevölkerung erarbeitet wird.»

Esther Rüttimann, FDP, Jahrgang 1969, Assistentin Geschäftsleitung, Gemeinderätin


Stefan Thöni (Piratenpartei)

«Steinhausen kann und soll weiter wachsen, aber in erster Linie in die Höhe. Dazu müssen möglichst viele Beschränkungen wie die unsägliche Ausnutzungsziffer gelockert werden. Gleichzeitig muss die Infrastruktur, allem voran der öffentliche Verkehr, mitwachsen, und es müssen Freiräume wie Parks und ein attraktives Einkaufs- und Freizeitangebot geschaffen werden.»

Stefan Thöni, Piratenpartei Jahrgang 1985, IT-Unternehmer

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