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Wie soll die Stadt Zug im Jahr 2050 aussehen?

Der Stadtrat hat eine Interpellation der FDP mit Fragen zur städtebaulichen Entwicklung beantwortet. Unter anderem geht es um Umweltaspekte.
Vanessa Varisco
Der Kantonshauptort hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. (Bild: Daniel Frischherz (12. April 2018))

Der Kantonshauptort hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. (Bild: Daniel Frischherz (12. April 2018))

Unter dem Titel «Stadtvision 2050» plant das Baudepartement eine städtebauliche Entwicklung. Auch die Bevölkerung wurde in das Projekt, das Grundlage für die Ortsplanungsrevision ist, einbezogen. Zu dieser städtebaulichen Entwicklungsstrategie hat die FDP eine Interpellation eingereicht, die der Stadtrat mittlerweile beantwortet hat.

Auf die Frage, bis wann mit der Entwicklungsstrategie gerechnet werden könne, heisst es, dass das Raumkonzept Zug 2050 bis im November dem Stadtrat vorgelegt werden solle. Voraussichtlich im Dezember werde sie der Bau- und Planungskommission vorgestellt und im ersten Quartal 2019 sei eine Orientierung der Bevölkerung geplant.

Weiter will die Partei wissen, welche Erkenntnisse aus drei Testplanungen, die bereits durchgeführt worden sind, hervorgegangen sind. «Die möglichen Entwicklungsvarianten dienten der Stadtverwaltung zur internen Meinungsbildung», antwortet der Stadtrat. Der Schwerpunkt bei der Auswertung habe auf den Konsequenzen für den öffentlichen Raum und das Stadtbild gelegen.

Die Erkenntnisse aus den Denkwerkstätten für die künftige räumlich-bauliche Entwicklung der Stadt werde in das Raumkonzept Zug 2050 integriert. «Die in den drei Workshops erarbeiteten Varianten werden in einem Bericht zusammengefasst und dem Stadtrat zeitgleich mit dem Stadtraumkonzept vorgelegt», heisst es weiter.

Rückmeldungen werden aufgegriffen

Das Konzept behandle das gesamte Siedlungsgebiet der Stadt Zug. Als Grundlage für die langfristige Entwicklung der einzelnen Quartiere ist im September 2017 eine Online-Befragung der Bevölkerung durchgeführt worden. Insgesamt seien 292 Fragebögen ausgefüllt worden. Die Erkenntnisse aus dieser Befragung seien in das Raumkonzept eingeflossen und werden ebenfalls in einem Bericht zusammengefasst.

Weiter stellt die FDP die Frage, ob die Stadtökologie berücksichtigt werde in der Strategie. Der Stadtrat antwortet darauf, dass das Raumkonzept 2050 unter anderem das Ziel verfolge, über eine «kompakte, schonende Stadtstruktur einen Beitrag zur klimagerechten Entwicklung zu leisten». Das Konzept legt einen Schwerpunkt auf die nachhaltige Gestaltung und Nutzung der städtischen Umwelt.»

Aufgrund der Abhängigkeiten zwischen der räumlich-baulichen Entwicklung der Stadt und Umweltaspekten sei der Stadtökologe von Zug einbezogen worden. Auch der Grosse Gemeinderat werde im Rahmen der Ortsplanungsrevision eingebunden.

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