Wie viel Freizügigkeit braucht Zug?

Die SVP lanciert das Ende der Personenfreizügigkeit. Für Zug wäre das kein Problem, sagt SVP-Zug-Präsident Manuel Brandenberg. Das sehen längst nicht alle so.

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Das Zentrum von Zug. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Das Zentrum von Zug. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Mit einer Volksinitiative will die SVP die Einwanderung von Ausländern in einschränken. Doch was hätte eine solche Initiative – vorausgesetzt sie kommt zustande – für Auswirkungen auf den multikulturellen Kanton Zug?

«Für den Wirtschaftsstandort Zug wäre die Einschränkung der Personenfreizügigkeit kein Problem», sagt Manuel Brandenberg, Präsident der SVP Kanton Zug. Mit dieser Aussage steht er auf weiter Flur alleine da. «Aus meiner Sicht wäre es verheerend», sagt beispielsweise Johannes Milde, Siemens-Chef und Präsident der Zuger Wirtschaftskammer. «Die Initiative hätte massive Einschränkungen im Wirtschaftswachstum zur Folge.» Die Schweizer und insbesondere die Zuger Wirtschaft sei auf Experten aus dem Ausland angewiesen. Diese Nachfrage lasse sich am einfachsten mit dem heutigen Freizügigkeitsabkommen befriedigen. Das sieht auch Andreas Kleeb, Präsident der FDP Kanton Zug, so. «Es wäre eine massive Schwächung des Wirtschaftsstandorts Zug.»
 
Brandenberg beschwichtigt. Die Leute, die es brauche, könnten nach wie vor kommen.

Andrée Stösse

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.