Wie viele Autos rollen dann durchs Dorf?

Die Umfahrung Cham-Hünenberg kommt. Doch noch immer ist offen, wie man das Ortszentrum darüber hinaus entlasten will - obwohl das Volk klare Erwartungen hegt.

Drucken
Teilen
Stau, so weit das Auge reicht: Die Umfahrung soll Chams Ortsdurchfahrt entlasten. (Bild: Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Stau, so weit das Auge reicht: Die Umfahrung soll Chams Ortsdurchfahrt entlasten. (Bild: Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Der neue «Bypass» soll die Staus durch Cham und Hünenberg, die sich täglich mehrmals durch die beiden Gemeinden wälzen, nachhaltig beseitigen. Nur noch die Hälfte der Fahrzeuge sollen künftig durchs Dorf rollen – so lauten die hehren Vorgaben des Umfahrungsprojekts. Dennoch bestehen unter Chamern Zweifel darüber – nicht zuletzt von Befürwortern der klar gescheiterten Bärenbrücke-Sperrung –, wie der Verkehr trotz Umfahrungsstrasse wirklich aus dem Zentrum verbannt werden kann. Denn die jetzigen Staus in Cham würden eben nicht nur Pendler verursachen – sondern seien vor allem hausgemacht, lauten die Argumente.

Bislang ist aus der gemeinsamen Projektgruppe von Kanton und Chams Gemeinderat nur nach draussen gesickert, dass es auf jeden Fall zwei Lichtsignalanlagen geben wird. Diese sollen an der Alpenblick-Kreuzung den Verkehrszufluss nach Cham auf maximal 550 Fahrzeuge pro Stunde und beim Rothus in Hünenberg auf maximal 400 pro Stunde beschränken.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.