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Wie weiter mit dem Campingplatz Brüggli in Zug?

Zwei Gemeinderäte stellen dem Stadtrat Fragen zur Zukunft des Campingplatzes Brüggli. Die Besitzerin teilt derweilen mit, wer den Platz künftig nutzen soll.
Charly Keiser

Der TCS-Campingplatz beim Brüggli in Zug soll bis 2022 geschlossen werden. Gegen die Aufhebung des Platzes wehrt sich seit Anfang Monat Mark Ullmer, der den Campingplatz von 1989 bis 2001 betrieb. Er hat die Petition «Ja zum Campingplatz Zugersee» lanciert und hofft auf möglichst viele Unterschriften (Ausgabe vom 4. August). Die beiden GLP-Gemeinderäte David Meyer und Stefan Huber haben nun ebenfalls eine Motion in Sachen Campingplatz-Brüggli eingereicht.

Der Campingplatz sei seit Jahrzehnten ein beliebter Ort für Reisende und Campingfreunde, um unkompliziert die Stadt Zug zu besuchen, werben die beiden Parlamentarier und ergänzen: «Er ist beliebter denn je, wie die diesjährigen Nutzerzahlen mit einem Plus von 34 Prozent zeigen.» Gerade in zunehmend heisser werdenden Sommern böte er eine schöne Möglichkeit auch lokal mediterrane Ferien zu erleben, argumentieren Meyer und Huber: «Für Kurzferien oder um an einem verlängerten Wochenende unsere blühende Stadt kennezulernen, ist der Campingplatz geradezu ideal.»

Im Verlaufe des ganzen Sommers hätten sie aus unerwartet breit gefächerten Kreisen spontane Anfragen von Bürgern in Sachen Campingplatz Brüggli erreicht und, wie man aus den Medien habe lesen können, würden sich weitere unabhängige Interessierte für den Erhalt des Campings engagieren.

Frage nach dem überregionalen Stellenwert

«Erachtet der Stadtrat einen Campingplatz als Aufwertung für Stadt und Region, zum Beispiel für Reisende und Besucher aus nah und fern?», wollen die beiden Gemeinderäte wissen; und welche überregionalen Stellenwert der Stadtrat dem Campingplatz zuordne? Sie fragen zudem: «Begrüsst es der Stadtrat, wenn im Brüggli weiterhin ein Campingplatz bestehen bleibt, entweder in seiner heutigen oder aber in reduzierter Form mit wechselnden Stellplätzen?» Sie wollen wissen, ob der Stadtrat gewillt sei, bei der Korporation als Landeigentümerin vorstellig zu werden, um Verhandlungen zu führen, damit künftig weiterhin ein Campingplatz im Brüggli bestehen bleibt.

«Der Fall ist klar», sagt Korporationspräsident Urban Keiser: «Es liegt ein Kantonsratsentscheid vor, gemäss dem der Campingplatz aufgehoben werden muss.» Es bestünde kein Recht für Auswärtige, in Zug am See campieren zu dürfen und auch keine Pflicht, im Brüggli einen Campingplatz anbieten zu müssen. «Wir wollen eine Art Seeanlage für die jungen und junggebliebenen Zuger realisieren», sagt er. Dazu werde ein Ideenwettbewerb ausgeschrieben. «Es wird bestimmt ein Restaurant und/oder ein Kiosk sowie die notwendige Infrastruktur erstellt», führt Keiser aus: «Und dies wenn möglich direkt am See», sagt er und betont: «Es kann ja nicht sein, dass sie im Choller von den Hilfspolizisten weggeschickt werden und keinen Platz am See für ein friedliches Beisammensein mehr finden.»

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