Wieder zwei Varianten für Umfahrung Unterägeri

Die Langvariante Neuägeri der Umfahrung Unterägeri ist wieder im Spiel. Die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission hat keine Einwände mehr gegen das überarbeitete Projekt. Damit kommt es zum Variantenvergleich.

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Bei der neuen Langvariante soll der Kreisel redimensioniert und Richtung Hang verschoben werden. (Bild: Vidualisierung PD)

Bei der neuen Langvariante soll der Kreisel redimensioniert und Richtung Hang verschoben werden. (Bild: Vidualisierung PD)

Wichtiger Entscheid für die geplante Umfahrung Unterägeri: Gegen eine Langvariante Neuägeri gibt es aus Sicht des nationalen Ortsbild- und Landschaftsschutzes nichts mehr einzuwenden. Dies geht aus einem Schreiben hervor, das die Baudirektion dieser Tage von der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission ENHK erhalten hat. Damit ist der Weg für einen Variantenvergleich frei.

Überarbeitete Langvariante gutgeheissen

Noch im November 2011 beantragte die Kommission die beiden Langvarianten fallen zu lassen und nur die ursprüngliche Richtplanvariante weiter zu verfolgen. Dies, weil die westlichen Zufahrten der Langvarianten die Landschaft und das Ortsbild von nationaler Bedeutung beeinträchtigen würde.

Die Baudirektion liess daraufhin eine der Langvarianten anhand der Kritikpunkte überarbeiten. Entstanden ist laut Mitteilung vom Donnerstag eine landschaftlich optimierte Variante. Sie sieht unter anderem vor, dass die Lüftungszentrale neu in den Berg zu liegen kommt. Dadurch werde es möglich, den Kreisel gegen den Hang zu verschieben und zu redimensionieren.

Parlament vergleicht nun Varianten

Die Motion für eine Langvariante, die der Zuger Kantonsrat am 2. Juli 2009 erheblich erklärt hatte, werde nun weiter bearbeitet. Welche Variante (Langvariante oder Richtplanvariante) definitiv weiterverfolgt wird, darüber hat anschliessend das Parlament zu befinden.

pd/bep