Leserbrief

Kirchturm Unterägeri: Wieso nur halb eingerüstet?

«Ein neues Kleid für den Kirchturm», Ausgabe vom 14. September

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Die Sanierung des Kirchturmes ist offenbar eine sehr dringende Angelegenheit und über die Kosten von 300'000 Franken wurde am 25. Juni abgestimmt und diese bewilligt. Die Arbeiten werden von der kantonalen Denkmalpflege eng begleitet. Inzwischen ist der Turm eingerüstet, leider nicht bis zur Spitze, es fehlen also zwei Etagen. Warum nicht bis zur Spitze, bei einer solchen Gelegenheit macht man die Arbeit richtig und macht das Gerüst bis zum Ende des Turmes, nur dann können allfällige Schäden auf Augenhöhe eruiert werden. Sind im Turm eventuell noch Holzschindeln oder andere versteckte Mängel unter der Verkleidung im oberen Teil vorhanden? Klärt das mit einer Fachstelle ab, die grobe Kontrolle vor 2 Jahren ist nicht relevant.

Gebt die Mehrkosten von zirka 50'000 Franken aus und die Kirchgemeinde hat nachher 100 Jahre keine Kirchturmspitzensanierung mehr, alles andere wäre verantwortungslos gegenüber den Mitgliedern der katholischen Kirchgemeinde und würde erhebliche Mehrkosten in der Zukunft generieren. Ein absolutes No-Go ist die heutige Situation.

Hans-Rudolf Iten-Hartmann, Unterägeri