WILDRUHEGEBIETE: Das Oberalpli ist ein Naturparadies

Nicht die Nutzung des Waldes schadet den Wildtieren, glaubt die Regierung. Vielmehr bringe sie der moderne Sport aus der Ruhe.

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Wanderer können Wildtiere stören. (Archivbild Alexandra Wey/Neue ZZ)

Wanderer können Wildtiere stören. (Archivbild Alexandra Wey/Neue ZZ)

Auerhahn, Haselhuhn und Waldschnepfe haben es im Kanton Zug nicht leicht. Der Lichtblick: «Waldbauliche Aufwertungsmassnahmen wurden durch Waldnaturschutzgebiete als forstrechtlich und raumplanerisch abgesicherte Instrumente abgelöst.» Die genannten Vögel zählt die Regierung in der Antwort auf eine Interpellation von Eric Frischknecht, alternativer Hünenberger Kantonsrat, als bedrohte Wildarten unter den 50 wichtigsten Arten bei der Artenförderung auf.

Sorge um die Wildtiere
Frischknecht hatte sich um den Wildtierbestand gesorgt und besonders vor den nachteiligen Folgen neuer Trendsportarten gewarnt. Er bezog sich auf einen Bericht in der Neuen ZZ von Heiligabend letzten Jahres: «Wer Tiere stört, muss zahlen.» Er weiss sich einig mit dem SAC: «Die Tiere werden beim Fressen oder Ruhen gestört. Auf der Flucht wenden sie so viel Energie auf, dass sie sterben können.»

Die Regierung gibt dieser Sorge recht. «Gerade Trendsportarten wie das Variantenskifahren oder das Schneeschuhlaufen werden immer intensiver betrieben und tangieren bald die letzten Rückzugsräume von Wildtieren.» Wenn die freizeittouristische Nutzung ein gewisses Mass überschreite, kann das Überleben der betroffenen Tiere tatsächlich gefährdet sein.

Karl Etter

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.