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WILDSPITZ: Panoramablick aus der heimischen Stube

Die Rundsicht vom Dach des Kantons Zug kann neu im Internet genossen werden. Ein exklusives Vergnügen.
Was die beiden Damen hier in natura geniessen, ist auch zu Hause – und damit ohne schweisstreibenden Aufstieg – am Computer zu bewundern. (Bild Charly Keiser)

Was die beiden Damen hier in natura geniessen, ist auch zu Hause – und damit ohne schweisstreibenden Aufstieg – am Computer zu bewundern. (Bild Charly Keiser)

Alle zehn Minuten liefert die Webcam des Berggasthauses Wildspitz ein Bild, das auf dessen Webseite angeschaut werden kann. Ein Besuch der Homepage galt oft dem aktuellen Bild, denn viele Wanderer, Biker, Tourenskifahrer oder Schneeschuhläufer wollen wissen, wie das Wetter dort oben auf über 1500 Metern über Meer ist – ob es zum Beispiel regnet oder wie viel Schnee es hat. Die Krux war bislang aber ein oftmals schlechtes Bild, das die gewünschten Informationen nicht bieten konnte.

Bild im Zehn-Minuten-Takt

Mit Betonung auf «war». Denn seit neustem ist die alte Webcam des Gasthauses nur noch elektronisches Beigemüse. Eine hochmoderne 360-Grad-Webcam liefert nämlich im Zehn-Minuten-Takt ein neues Bild und ermöglicht es allen Interessierten auf allen gängigen Geräten einen wundervollen Rundblick vom Hausberg der Zuger und dem beliebten Ausflugsziel vieler Schwyzer.

Die Kamera sei von einem Schweizer Hersteller entwickelt worden, und sie ermögliche haarscharfe Bilder, erklärt Initiant Andreas Kleeb, der fast jeden Mittwoch auf dem Wildspitz anzutreffen ist. «Die Kamera ist für den Ganzjahresbetrieb, mit einem speziellen Blitzschutz und einer Heizung ausgerüstet», verrät er. «Es steht ein Bildarchiv zur Verfügung, und die Bilder können auf das lokale Gerät heruntergeladen werden.» Im Weiteren gebe es Zusatzinformationen durch Anklicken der Menüpunkte.

Mit der 360-Grad-Webcam auf dem Wildspitz feiere er sein 30-jähriges Bestehen der beruflichen Selbstständigkeit, erklärt Kleeb, der mit seiner «beelk group» Hauptsponsor der Anlage ist und mit Heinz Ineichen von der gleichnamigen Bauunternehmung und Chris Weingartner von British-Premium Cars zwei weitere Sponsoren für das Projekt gewinnen konnte. Morgen Donnerstag wird der Stiftung Wildspitz – die bereits für das Berggasthaus verantwortlich zeichnet – die neue Kamera bei einem kleinen Akt offiziell übergeben.

Kamera auch bei der NZZ

Eine Suche im Internet liefert einige Tourismus-Orte und Spots, die ein Stand- oder Livebild einer Videokamera ins Netz speisen. Panoramabilder im Zehnminutentakt – verfügbar auch aus vergangenen Tagen, sind ebenfalls immer häufiger zu finden; in der Zentralschweiz sind sie allerdings noch Mangelware. Mit seiner neuen 360-Grad-Webcam befindet sich der Wildspitz darum in höchst prominenter Gesellschaft. Auf der Webseite des Herstellers ist ein Überblick, wo bislang schon solche Kameras installiert sind – unter andern auf dem Dach der «Neuen Zürcher Zeitung», auf der Fürenalp und auf dem Pilatus.

Doch Vorsicht: Wer künftig inkognito auf dem Gipfel des Wildspitzes das Panorama geniessen will, muss sich unbedingt einen Platz im toten Winkel der neuen Kamera suchen. Am zuverlässigsten ist wohl der Fuss des Fahnenmastes, auf dem die Webcam montiert ist. Gut zu sehen auf dem 360-Grad-Bild.

Charly Keiser

Hinweis

Auf die 360-Grad-Webcam kann ohne Login über den Direktlink wildspitz.roundshot.com oder über die Webseite des Bergrestaurants www.wildspitz.ch zugegriffen werden. Hier gehts zum Überblick der Roundshot-360-Grad-Webcam in der Schweiz: www.roundshot.com

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