Interview
Peter Niederberger (JCVP): «Wir fordern eine Jungenquote»

Peter Niederberger ist Vorstandsmitglied der JCVP Schweiz und kandidiert für die anstehenden Nationalratswahlen.

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Peter Niederberger (JCVP). (Bild:PD)

Peter Niederberger (JCVP). (Bild:PD)

Weshalb haben Sie sich für eine Kandidatur als Nationalrat entschieden?

Peter Niederberger: Frauenquoten sind ein viel besprochenes Thema in der Öffentlichkeit. Doch es sind die Jungen, die massiv untervertreten sind im Parlament. Dieses Defizit hat mich zu einer Kandidatur bewegt und darum fordern wir von der Jungen Liste (jungeliste.ch) eine Jungenquote.

Was sind Ihre drei wichtigsten Themen, für die Sie sich als Nationalrat einsetzen würden?

Mich interessieren die Themen, die uns langfristig betreffen. Kostenreduktion im Gesundheitswesen durch Förderung der Eigenverantwortung und Digitalisierung. Aber auch das Schaffen optimaler Rahmenbedingungen für die Mobilität der Zukunft. Damit senken wir unsere Lebenskosten und schützen unsere Umwelt. Drittens möchte ich natürlich zur Motivation junger Menschen beitragen, sich wieder vermehrt für Politik zu interessieren.

Der Kanton Zug stellt drei Nationalräte, und nur zwei kandidieren wieder. Wie beurteilen Sie Ihre eigenen Wahlchancen?

Meine Wahlchancen sehe ich bei null. Es kandidieren auf unserer CVP Hauptliste tolle Personen, die hoffentlich gewählt werden. Trotzdem freue ich mich natürlich sehr über jede Stimme, die wir bekommen.

Weshalb sollen die Zugerinnen und Zuger ausgerechnet Sie wählen?

Ich bin froh, wenn die Zugerinnen und Zuger Politiker wählen, die diesen Kanton weitergebracht haben und weiterbringen werden. Nicht solche, die dem populistischen Kurs einer Mutterpartei folgen. Hier ist man mit der CVP sicher gut beraten. Wenn man die Jungen zusätzlich unterstützen möchte, ist man mit unserer Liste goldrichtig.

Peter Niederberger (27) ist ledig und wohnt in der Stadt Zug. Er ist Partner bei TinCan Hello – Agentur für Marketing und Vorstandsmitglied der JCVP Schweiz.