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FC-Ägeri-Trainer: «Wir haben Störfaktoren eliminiert»

Der FC Ägeri hat einige Mutationen zu verzeichnen. Es wird interessant zu beobachten sein, wie sich das im Abstiegskampf in der 2. Liga interregional auswirken wird. Am Sonntag empfängt er den FC Einsiedeln zum ersten Spiel (14.30, Rankhof).
Martin Mühlebach
Bei den Ägerern (in Weiss: Michael Schwarzenberger) ist Kampfgeist gefragt. (Bild: Maria Schmid, Unterägeri, 30. September 2018)

Bei den Ägerern (in Weiss: Michael Schwarzenberger) ist Kampfgeist gefragt. (Bild: Maria Schmid, Unterägeri, 30. September 2018)

Der im vergangenen Sommer in die interregionale 2. Liga aufgestiegene FC Ägeri nimmt die Rückrunde vom 9. Tabellenplatz aus in Angriff. Die Reserve auf den ersten von drei Abstiegsrängen beträgt nur drei Punkte. Es droht der sofortige Wiederabstieg. Doch Spielertrainer Dragi Salatic ist davon überzeugt, den Ligaerhalt bewerkstelligen zu können. Er sagt: «Wir haben in der Vorrunde höher dotierten Teams Punkte entrissen, aber wir haben gegen drei Mannschaften aus den hinteren Tabellenregionen verloren und unnötig neun Punkte verschenkt. Das schmerzt.»

Hat man die weniger hoch dotierten Gegner unterschätzt? Salatic verneint grundsätzlich. Er glaubt aber erkannt zu haben, dass es nicht immer gelungen sei, sich auf das Wesentliche zu fokussieren. Nicht zuletzt, weil nicht alle am gleichen Strick gezogen hätten. Rolf Tresch, der dem FC Ägeri während zehn Jahren als Präsident vorgestanden war und sein Amt vor wenigen Tagen an Paul Hegner abgetreten hat, betont: «Dragi Salatic und sein Staff leisten hervorragende Arbeit. Sie legen grossen Wert auf ein harmonisches Teamgefüge und ein intaktes Vereinsleben.»

Mehrere Zuzüge und Abgänge

Der Ägeri-Spielertrainer unterstreicht: «Weil wir die Harmonie im Teamgefüge hochhalten und stärken wollen, haben wir in der Winterpause erkannte Störfaktoren eliminiert.» Salatic betont aber ausdrücklich, dass man auch Spieler ziehen liess, die nicht an ihre Grenzen gehen wollten oder zu gehen vermochten.» Linus Pfrunder sei aus beruflichen Gründen zurückgetreten und Adnan Becirbasic lege wegen militärischer Pflichten eine Pause ein. Zudem hätten Dejan Jankovic (Horgen), Roberto Stoykov (Srbija ZH), Miroslav Savanovic (Rotkreuz), Lukas Schelbert (Zug 94 II) und Bojan Petrovski (?) Ägeri verlassen, um eine neue Herausforderung anzunehmen.

Im Gegenzug habe man mit Philipp Allemann (Thalwil), Rade Petkovic (Einsiedeln), Danilo Felix (Wädenswil), Nahme Petersen (Cham II) und Kabilaan Sithamparasakhi (Root) als Verstärkungen verpflichtet. Salatic betont: «Allemann, der die Juniorenabteilung des FC Zürich durchlief, ist ein technisch gut ausgebildeter schneller Spieler, der auf der Aussenbahn Druck zu erzeugen vermag. Felix hat sich im zentralen Mittelfeld bereits als Leader etabliert und der grossgewachsene, kopfballstarke Petersen ist ein Stürmer, der genau weiss, wo das gegnerische Tor steht.» Salatic ist überzeugt: «Wir haben das Potenzial, um den Ligaerhalt realisieren zu können.»

In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass Ägeri weitaus besser spielt, wenn der bereits 36-jährige Salatic aktiv ins Spielgeschehen eingreift. Der langjährige 1.-Liga-Spieler im Mittelfeld überzeugt nach wie vor als Stabilisator und kluger Passgeber. Wenn er nicht spielt, fehlt dem Team die ordnende Hand auf dem Platz. Salatic sagt: «Ich spiele gerne, wenn es mich braucht. Aber ich bin auch bereit, einem Jungen Platz zu machen.»

Bleibt Salatic in Ägeri?

Laut Ex-Präsident Rolf Tresch möchte Ägeri den im kommenden Sommer auslaufenden Vertrag mit seinem Spielertrainer verlängern. Doch der als Projektleiter tätige Salatic sagt: «Ich weiss nicht, was der Verein will. Bislang hat noch niemand mit mir über eine eventuelle Vertragsverlängerung gesprochen.» Sicher sei einzig, dass er bis zuletzt sein Bestes geben werde.

Mehr zur 2. Liga interregional, Gruppe 5, gibt es hier.

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