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Steinhausens Trainer vor der Abstiegsrunde: «Wir machen uns keinen Druck»

Für den VBC Steinhausen beginnt morgen die Abstiegsrunde in der Nationalliga B. Der Trainer Amir Mustafic (49) ist zuversichtlich, ärgert sich aber über den Modus.
Interview: Michael Wyss
Steinhausens Trainer Amir Mustafic muss die richtigen Worte finden. (Bild: Maria Schmid (Steinhausen, 10. November 2018))

Steinhausens Trainer Amir Mustafic muss die richtigen Worte finden. (Bild: Maria Schmid (Steinhausen, 10. November 2018))

Zum Auftakt der acht Mannschaften umfassenden Abstiegsrunde – mit Hin- und Rückspielen – werden die Steinhauserinnen morgen das Team aus Visp empfangen (16.00, Sunnegrund). Die weiteren Gegner heissen Köniz, Neuchâtel II und Gerlafingen. Auf die Kontrahenten aus der Qualifikation trifft man indes nicht mehr. Noch ist offen, wie viele Teams absteigen respektive in die Barrage müssen. Dies, da nicht bekannt ist, wer aus der 1. Liga aufsteigen will. Wer am Ende der Abstiegsrunde unter den ersten fünf ist, hat jedoch nichts zu befürchten. Der Steinhauser Trainer Amir Mustafic erklärt, warum seine Mannschaft den Klassenverbleib schaffen wird.

Amir Mustafic, Ihr Team verpasste die Qualifikation für die Finalrunde. Wo sehen Sie den Grund dafür?

Ich hatte eine sehr schlechte Vorbereitung zu beklagen, bedingt durch personelle Engpässe. Eine Woche vor Meisterschaftsstart standen mir sieben Spielerinnen zur Verfügung. Es fehlte der Konkurrenzkampf im Training und die Kaderbreite. Das kostete Substanz und viel Energie.

Ist das der Hauptgrund für den miserablen Saisonstart mit vier Niederlagen in Serie?

Absolut. Es ärgert mich, wenn ich jetzt sehe, dass wir die Qualifikation hinter Toggenburg, gegen das wir beide Partien siegreich gestalteten, mit einem Punkt Rückstand beendeten. Aus dieser Auftaktmisere fehlten natürlich Zähler.

Das sportliche Ziel wurde damit verpasst.

Ja, das ist so. Wir wollten unter die besten vier Teams und ein Wort um den NLB-Meistertitel mitreden. Ich bin sehr enttäuscht, dass wir das erste Etappenziel nicht erreichten.

Nun geht es in die Abstiegsrunde. Wie hoch ist der Druck?

Wir machen uns keinen Druck. Ich bin zuversichtlich, dass wir die Klasse halten können. Wir wissen, wozu wir fähig sind, und welche Qualitäten im Team schlummern. In der Qualifikation besiegten wir die besser klassierten Aadorf, Züri Unterland und Toggenburg und zeigten, dass wir mit der Elite mithalten können.

Steinhausen nimmt immerhin drei Punkte mit.

Leider sind es nur drei Punkte. Jeder Zähler ist zwar bedeutungsvoll, wenn es um Sein oder Nichtsein geht. Doch es wurmt mich, dass wir nicht die volle Punktzahl mitnehmen dürfen. Wir erkämpften in der Qualifikation 22 Zähler, Schlusslicht Luzern kam auf elf. Nun haben wir nur eine Reserve von drei Punkten auf diesen Gegner. Das finde ich nicht ganz sportlich. Man sollte die Teams für die Leistung während der gesamten Qualifikation belohnen.

Am Samstag steht das erste Spiel gegen Visp auf dem Programm. Wie wichtig ist aus Ihrer Sicht der Auftakt?

Ein siegreicher Start ist immer gut für das Selbstvertrauen. Zudem muss man die Heimspiele einfach gewinnen.

Warum steigt Steinhausen nicht ab?

Weil wir genug Potenzial haben und mental bereit sind für diese Challenge.

Was machen Sie in der nächsten Saison?

Über meine Zukunft habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Steinhausen hat Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit signalisiert, das freut mich. Mein Fokus gilt nun aber der Abstiegsrunde.

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