Leserbrief
Wir sind auch auf eine funktionierende Wirtschaft angewiesen

Zur Abstimmung über das CO2-Gesetz am 13. Juni

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Das CO2-Gesetz setzt zu stark auf Subventionen und ist darum abzulehnen. Kernstück ist der milliardenschwere Klimafonds, der Innovation fördern soll. Im Endeffekt ist es aber ein Selbstbedienungsladen für alle Subventionsjäger, denn der Bundesrat kann die Einsatzmöglichkeiten in Eigenregie erweitern. Was dann passieren wird, ist klar: Umweltministerin Sommaruga wird ihr Klientel bedienen, der ehrliche Steuerzahler hat das nachsehen. Ich bin einverstanden mit höheren Abgaben auf den CO2-Ausstoss, die externen Kosten müssen internalisiert werden. Die Mehreinnahmen müssen aber in Steuersenkungen oder Rückverteilungen enden, und nicht wie mit dem aktuellen Gesetz, in Subventionen versickern. Wir Jungen sind neben einer intakten Ökologie auch darauf angewiesen, dass wir eine funktionierende Ökonomie vorfinden. Wenn die Wirtschaft aber an die Subventionsschläuche des Staates gehängt wird, werden wir es schwerer haben, Wohlstand zu generieren.

Gian Brun, Präsident Jungfreisinnige Kanton Zug, Hünenberg