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«Hünenberg hat eben keinen Feldwaldwiesen-FC»

Zur Einweihung des neuen Kunstrasens drehte sich alles um die Farben Grün und Blau. Von den Trikots über die Dekoration bis zu Fähnchen, die versprachen: «Für immer grün-blau».
Sabina South
Diakon Christian Kelter weiht den Kunstrasen in Hünenberg ein. (Bild: Jakob Ineichen (30. März 2019)

Diakon Christian Kelter weiht den Kunstrasen in Hünenberg ein. (Bild: Jakob Ineichen (30. März 2019)

Zur Feier der offiziellen Eröffnung des neuen Kunstrasens des FC Hünenberg (FCH) versammelten sich Gäste, Juniorinnen und Junioren auf dem Spielfeld Ehret zu einem Fussball-Gespräch mit der Gemeindepräsidentin Renate Huwyler und den FCH-Vorstandsmitgliedern Fritz Eggimann (Präsident) und Martin Kaufmann (Sportchef).

Bevor der Ball auf dem neuen Platz ins Rollen kam, wurde mit einem Blick zurück die Geschichte des Hünenberger Kunstrasens gewürdigt. «Dies ist nicht der erste Kunstrasen», erinnert Martin Kaufmann die Anwesenden. Die alte Kunstwiese habe 10 Jahre lang gehalten, sei aber am Ende zu stark beschädigt gewesen. «Die Verletzungsgefahr war zu hoch, es musste etwas gemacht werden».

Am 18. Juni des letzten Jahres wurde schliesslich etwas gemacht und die Gemeindeversammlung stimmte darüber ab, ob ein Investitionsbeitrag der Gemeinde an den Fussballclub für die Sanierung des Rasens gutgesprochen wird. Die Hünenbergerinnen und Hünenberger gaben dem Investitionsbeitrag grünes Licht.

«Die Anwohner haben ebenfalls gemerkt, dass es ohne Kunstrasen nicht geht», ergänzt Renate Huwyler. Der FC Hünenberg sei einer der grössten Sportclubs in der Gemeinde und halte rund 250 Kinder und Jugendliche fit. «Für den Gemeinderat ist die Jugendförderung sehr wichtig. Wir sind dankbar und stolz, dass der FC Hünenberg diese wertvolle Jugendarbeit leistet», so die Gemeindepräsidentin. Und Kaufmann doppelt nach: «Wir sind eben kein Feldwaldwiesen-FC». Während die Gemeinde einen Grossteil der Finanzen übernommen hat, wurde der Rest durch ein Crowdfunding, Sponsoren und dem Ertrag einer Teilplünderung des Vereinskontos des FC Hünenberg finanziert. «Ein vorbildliches Zusammenhalten, auf dessen erfreulichem Resultat wir heute stehen dürfen», freute sich Vereinspräsident Fritz Eggimann.

Ein Grossteil der Bevölkerung hatte sich zur Feier auf dem Kunstrasen breitgemacht. Sandra Bircher aus Hünenberg freut sich vor allem für ihren fussballbegeisterten Sohn über das neue Spielfeld. «Ich finde es toll, dass sie den Eröffnungs-Event gross aufgezogen haben und der Dank somit auch zurückgeht an Sponsoren und an die Gemeinde.»

Die Feier fiel perfekt mit dem Saisonstart zur Rückrunde zusammen. Nach der symbolischen Platztaufe durch die katholische und reformierte Kirche und einem Freundschaftsspiel zwischen Trainern des FCH und Mitgliedern des Sportvereins Hünenberg fiel am Abend der Startschuss zum ersten Rückrundenspiel der ersten Mannschaft zur Aufstiegsrunde in die dritte Liga. Jan Kneubühler, Spieler der ersten Mannschaft wünschte sich dazu nur eines: «Dass wir gewinnen!» Also: grün-blau für immer.

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