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«Wir verfolgen die Situation aufmerksam»

Nachgefragt
Frank Kleiner, Mediensprecher der Zuger Polizei. (Bild: PD)

Frank Kleiner, Mediensprecher der Zuger Polizei. (Bild: PD)

Der Mediensprecher der Zuger Polizei, Frank Kleiner, nimmt Stellung zur neuen Hanftheke und erklärt, wieso auch Raucher von legalem Gras bei einer Kontrolle ihr Gras erst einmal abgeben müssen.

Frank Kleiner, plant die Zuger Polizei, der neuen Hanftheke demnächst einen Besuch abzustatten?

Kleiner: Gemäss unseren Informationen und Abklärungen werden dort keine Drogen, sondern Cannabidiol-haltige Produkte, also Lebensmittel, verkauft. Daher besteht zurzeit kein Handlungsbedarf. Sollten wir jedoch Hinweise erhalten oder der Verdacht bestehen, dass der zulässige THC-Wert der verkauften Produkte überschritten wird, werden wir dies kontrollieren. Diesbezüglich gilt festzuhalten, dass diese Produkte im Normalfall einen tiefen THC-Wert haben und deshalb nicht dem Betäubungsmittelgesetz unterstehen. Die Zuger Polizei wird die Situation aber aufmerksam verfolgen.

Wie kann die Polizei unterscheiden, ob jemand an einem legalen oder einem illegalen Joint zieht?

Rein optisch ist es nicht möglich, zwischen legalem Industriehanf und illegalem Drogenhanf zu unterscheiden. Auch gibt es zurzeit keinen tauglichen Schnelltest. Die Zuger Polizei wird daher wie bis anhin das Produkt sicherstellen und eine entsprechende Ordnungsbusse mit Bedenkfrist ausstellen. Sollte die Person ausführen, dass es sich lediglich um Industriehanf handelt und sie daher nicht einverstanden mit der Massnahme ist, wird sie darauf aufmerksam gemacht, dass sie bei der Staatsanwaltschaft Einsprache erheben kann. Daraufhin wird das sichergestellte Produkt chemisch analysiert. Ergibt dieser Test, dass es sich um Drogenhanf handelt, werden die Kosten für die Analyse der Person in Rechnung gestellt. Bei Indus­triehanf werden die Kosten nicht weiterverrechnet, und das Produkt wird wieder ausgehändigt.

Hat die Polizei schon besorgte Anfragen wegen der Hanftheke erhalten?

Nein.

Haben Sie sich schon mit Polizeien von anderen Kantonen, die schon Erfahrungen mit Hanftheken haben, über den richtigen Umgang damit ausgetauscht?

Wir stehen regelmässig mit anderen Polizeikorps in Kontakt und besprechen verschiedene Themen. (cg)

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