WIRTSCHAFT: Die Zentralschweiz wird zum Pharma-Zentrum

Die Pharmabranche nimmt in der Zentralschweiz eine immer wichtigere Rolle ein. Am Dienstag kündigte Roche einen weiteren Ausbau an – und auch in Luzern gehts vorwärts.

Drucken
Teilen
Einblick in die Produktion der Roche Diagnostics in Rotkreuz. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Einblick in die Produktion der Roche Diagnostics in Rotkreuz. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Der Pharmakonzern Roche investiert 200 Millionen Franken in Rotkreuz. Erst vor wenigen Wochen hat sich die englische Drogeriekette Boots in Zug niedergelassen ( Artikel » ). Damit hat das Unternehmen England nach eineinhalb Jahrhunderten den Rücken gekehrt. Ausschlaggebend für den Umzug war unter anderen Zugs Funktion als Knotenpunkt für internationale Pharmaunternehmen.

Doch nicht nur im Kanton Zug, sondern auch im Kanton Luzern schafft die Pharmabranche neue Arbeitsplätze Die Geistlich Pharma in Wolhusen stockt die bestehenden Labor- und Bürogebäude im Bereich Forschung und Entwicklung auf und schafft 25 neue Arbeitsplätze.

Amerikaner zeigen Interesse
Zudem ist ein amerikanischer Konzern interessiert, im Kanton Luzern eine Fabrik zu bauen. Dies würde 100 bis 200 zusätzliche Arbeitsplätze bringen. Luzern steht bei der Standortentscheidung in Konkurrenz zu Singapur und Irland. Der Luzerner Wirtschaftsförderer Walter Stalder ist allerdings zuversichtlich, dass sich der Konzern für die Zentralschweiz entscheiden wird: «In Irland steigen Bodenpreise und Löhne. Luzern gewinnt damit an Attraktivität.»

Nelly Keune/Inge Staub

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch im ersten Bund («Tagesthema») der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.