WIRTSCHAFT: Kurzarbeit für über 100 Mitarbeiter bei Bossard

Die Kunden von Bossard kaufen weniger ein. Ab März werden die Angestellten deshalb weniger arbeiten. Entlassungen sind aber nicht geplant.

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(Archivbild Remo Inderbitzin/Neue ZZ)

(Archivbild Remo Inderbitzin/Neue ZZ)

Auch im wirtschaftlich gesunden Zug macht sich die weltweite Krise bemerkbar. Nach dem Technologieunternehmen Esec in Steinhausen und der Papierfabrik in Cham hat nun ein Aushängeschild der Zuger Wirtschaft Kurzarbeit angemeldet. Rund 30 Prozent der über 350 Mitarbeiter des Schraubenhändlers Bossard in Zug werden ab März weniger arbeiten, wie Finanzchef Stephan Zehnder am Montag auf Anfrage sagte.

Grund für die Kurzarbeit im Lager: «Wenn weltweit weniger produziert wird, werden weniger Schrauben benötigt.» Aufgrund der schwachen Nachfrage hatte das Management auch schon die Weihnachtsferien verlängert. Stellenstreichungen seien aber ausdrücklich nicht geplant.

Bossard-Chef David Dean musste für das vergangene Geschäftsjahr einen Umsatzrückgang um rund 6 Prozent auf 566 Millionen Franken bekannt geben.

Nelly Keune

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.