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Leserbrief

Wo man nicht parkieren kann, kauft man auch nicht ein

Zur städtischen Abstimmung vom 10. Februar über die Initiative «Ja zur Parkraumbewirtschaftung mit Mass (Parkrauminitiative)»

Wir Zugerinnen und Zuger lieben unsere Stadt und sind Stolz auf den prächtigen Blick auf die Rigi, auf den Zuger See und die intakte Natur, welche wir mit Herzblut pflegen, wie auch auf unsere wirtschaftsliberale Tradition, welche weit ins Mittelalter zurückgeht. Alle diese Merkmale haben Zug zu einer sehr erfolgreichen «Weltstadt» mit Charme gemacht.

Zum einmaligen Charakter unserer Perle gehören aber auch ein vielfältiger Detailhandel und unser lokales Gewerbe. Dieses ist bereits internationaler Konkurrenz und vor allem dem Online-Handel ausgesetzt und darum immer mehr unter Druck. Darum sollte unsere Politik vor Ort Sorge tragen, dass es unserem Gewerbe gut geht. Die massive Parkgebührenerhöhung, die vor einem Jahr durch den Stadtrat verfügt wurde, ist schlecht fürs Gewerbe. Denn Kunden sind bequem und gehen dann lieber in die Mall of Switzerland, ins Zugerland, wo man nahe des Einkaufs parkieren kann, ebenfalls eine grosse Auswahl geniesst und denn noch weniger für den Parkplatz bezahlt.

Ich habe an die Zuger Politiker andere Erwartungen, nämlich dass sie gute Rahmenbedingungen für unser Gewerbe schaffen und nicht Gebühren erhöhen, wenn gleichzeitig Millionenüberschüsse eingefahren werden. Zum Glück gibt es nun die Möglichkeit, dass wir Zug von der massiven Parkgebührenerhöhung entlasten können. Denn wir brauchen eine Vielfalt von attraktiven Parkplätzen, das heisst möglichst viele Standorte im Herzen unserer Stadt zu attraktiven Parkgebühren.

Die Initiative «Ja zur Parkraumbewirtschaftung mit Mass» (Parkrauminitiative) korrigiert, was die Zuger Politik verpasst hat. Sie macht die massive Parkgebührenerhöhung rückgängig und trägt dazu bei, dass überrissene Parkgebühren in Zukunft keine abschreckende Wirkung ausstrahlen werden. Sie garantiert über Jahrzehnte hinweg, dass allfällige Erhöhungen moderat und nicht explosionsartig erfolgen werden.

Aus diesem Grund unterstütze ich diese Initiative mit einem Ja beim Urnengang vom 10. Februar 2019.

Manfred Pircher, Gemeinderat SVP und BPK-Mitglied, Zug

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