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Wo man sonntags in Zug noch gratis parkieren kann

Seit Anfang Jahr sind alle öffentlichen Parkplätze in der Stadt täglich gebührenpflichtig – fast alle. Es gibt sie nämlich noch, die Ausnahmen, wo man sonntags kostenlos und auch zeitlich unbeschränkt parkieren kann.

Andreas Faessler

Sonntags gratis parkieren in Zentrumsnähe

Pittoreske Schweizer Städte – erst recht, wenn sie wie Zug an einem See liegen – sind vor allem bei schönem Wetter beliebte Sonntags-Ausflugsziele für Besucher aus Nah und Fern. Seit 1. Januar 2018 ist es in Zug bekanntlich vorbei mit der Annehmlichkeit, dass man seinen Wagen sonntags kostenlos und zeitlich unbeschränkt auf den öffentlichen Parkplätzen abstellen kann, erst recht nicht an peripheren Standorten in Zentrumsnähe. Mit Inkrafttreten des neuen Parkplatzreglements der Stadt sind (fast) alle bewirtschafteten städtischen Parkplätze nicht nur teurer geworden, sondern zudem an sieben Tagen in der Woche von 7 bis 19 Uhr gebührenpflichtig.

Es gibt jedoch noch die eine oder andere Ausnahme in Zentrumsnähe, wo Besucher wenigstens an Sonntagen ihren Wagen gebührenfrei und ohne zeitliche Einschränkung abstellen können, man muss nur wissen wo. Wir haben uns auf die Suche gemacht. Am meisten kostenlosen Parkraum an Sonntagen bieten die rund 200 Plätze auf dem Gaswerkareal an der Aabachstrasse bei der Bossard Arena. Weitere Möglichkeiten unbeschränkten Gratis-Parkierens an Sonntagen in Zentrumsnähe findet man noch bei der Kantonsschule oder beim Theilerhaus an der Hofstrasse. Hier zahlt man jeweils nur von Montag bis Freitag. Ein kleiner «Geheimtipp» an bester Lage sind die öffentlichen, jedoch privat bewirtschafteten Parkfelder beim BIZ an der Baarerstrasse 21, deren Parkuhren aus alter Zeit fast ein wenig Nostalgie aufkommen lassen.

Es existiert noch: das unbeschränkte Parkieren

Ausserhalb des Stadtzentrums findet man noch vereinzelte Parkplätze, die zeitlich weitgehend unbeschränkt und kostenlos sind – und dies nicht nur sonntags. Etwa bei der Verenakapelle, beim Strandbad und der Badi Trubikon sowie beim Campingplatz Brüggli oder auch beim Schützenhaus im Choller. Im Falle von Letzterem wird sich die Situation allerdings in absehbarer Zeit ändern: Weil immer mehr Pendler ihre Fahrzeuge auf den gratis Plätzen abzustellen pflegen, um anschliessend mit den Öffentlichen in die Stadt zur Arbeit zu fahren, hat die Korporation Zug als Besitzerin in Absprache mit der Stadt bereits im Juli 2017 entschieden, für die rund 50 Plätze beim Schützenhaus eine Maximaldauer einzuführen. «Die Stadt führt derzeit noch Gespräche mit den Schützenvereinen», sagt Korporationsschreiber Daniel Schwerzmann. «Man spricht sich unter anderem noch ab, ob die Maximaldauer auf fünf oder acht Stunden festgelegt werden soll.» Aktuell darf man im Choller zwar nach wie vor unbeschränkt stehen, aber dies dürfte sich aus genannten Gründen in Bälde ändern.

Grössere Fluktuation im Stadtzentrum

Sonntagsbesucher in der Stadt, die sich nicht scheuen, ein paar Schritte zu tun, um in die Altstadt und an den See zu gelangen, finden an Samstagen und Sonntagen in den Quartierzonen kostenlose Plätze, wo sie zumindest tagsüber unbeschränkt stehen dürfen – werktags sind es hingegen maximal 120 Minuten.

Besteht da nicht etwa die Gefahr, dass beispielsweise bei Festanlässen die Quartierzonen zugeparkt werden, um die gebührenpflichtigen Plätze zu umgehen? «Das könnte eine mögliche Folge sein, entsprechende Erfahrungswerte fehlen uns bisher jedoch», sagt Stadtrat Urs Raschle, Vorsteher Departement Soziales, Umwelt und Sicherheit. «Das wird sich erst noch zeigen, wenn etwa die Badesaison in vollem Gang ist und die grossen Sommerveranstaltungen stattfinden.» In einem Punkt jedoch zeigt die Bewirtschaftung der städtischen Parkplätze an Sonn- und Feiertagen bereits Auswirkungen. Raschle: «Sie hat dazu geführt, dass an diesen Tagen insbesondere im Stadtzentrum eine Fluktuation der parkierten Fahrzeuge festgestellt werden kann. Die Parkplätze werden also nicht mehr durch ‹Dauerparkierer› über das ganze Wochenende besetzt, was vielen Autofahrerinnen und Autofahrern entgegenkommt.»

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