WOHNBAUPOLITIK: Die Nachbarkantone winken dankend ab

Soll Zug auch auswärts Wohnbau fördern? Die Regierung klärte Möglichkeiten ab. Die Reaktion: verhalten.

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Die Nachbarkantone sind skeptisch über die Idee, dass der Kanton Zug Wohnbau auf ihrem Gebiet fördern will. (Bild Bruno A. Arnold/Neue ZZ)

Die Nachbarkantone sind skeptisch über die Idee, dass der Kanton Zug Wohnbau auf ihrem Gebiet fördern will. (Bild Bruno A. Arnold/Neue ZZ)

Weil es im Kanton Zug schwierig ist, überhaupt Bauland zu finden, sah sich Volkswirtschaftsdirektor Matthias Michel auch in den Nachbarkantonen um. Die Idee, ausserhalb des Zuger Hoheitsgebiets Wohnbau mit mehr als 50 Millionen Franken zu fördern, findet aber herzlich wenig Anklang in den angrenzenden Kantonen. Aargau, Zürich, Luzern und Schwyz reagieren darauf mit viel Skepsis – aber nicht grundsätzlich ablehnend. Die Anstösserkantone verweisen aber auf eigene Bestrebungen in diese Richtung.

Luzern lehnt ab, weil die Förderung des sozialen Wohnungsbaus im Widerspruch zur Beurteilung in der Initiative «Für zahlbares und attraktives Wohnen» stehe. Im Aargau lehnt man eine Subventionierung mit Mitteln des Bundes ab. Zürich sieht keinen Handlungsbedarf. Und Schwyz führt primär erheblichen politischen Widerstand an.

Freddy Trütsch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.