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WOHNEN: Beanspruchte Fläche pro Person nimmt noch immer zu

Verdichtetes Bauen ist der Grundsatz der Zuger Raumplanung. Mieter und Wohnungsbesitzer aber machen genau das Gegenteil.
Christian Volken
Die Zuger Altstadt soll nicht zur Partymeile werden. (Archivbild Werner Schelbert)

Die Zuger Altstadt soll nicht zur Partymeile werden. (Archivbild Werner Schelbert)

Verdichtung hat sich die Zuger Raumplanung auf die Fahnen geschrieben. Aber das Wohnverhalten geht in die völlig andere Richtung. Zum Wohnen wird immer mehr Raum beansprucht: Heute wohnen im Schnitt nur noch 2,14 Personen zusammen in einer Wohnung. Läge die Belegungsdichte immer noch gleich hoch wie vor 15 Jahren, bräuchte es rein rechnerisch rund 5800 Wohnungen weniger. Kontinuierlich zugenommen hat auch der Platzbedarf in Quadratmetern.

Grenzen der Raumplanung

Diese Entwicklung läuft dem kantonalen Richtplan zuwider. Denn dieser sieht quasi einen Stopp für Neueinzonungen vor. Zusammenrücken ist angesagt. Mit den Mitteln der Raumplanung kann man jedoch nicht auf die Ausgestaltung des Wohnens Einfluss nehmen.

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