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Wohnen in Zug – Ist das ein Traum?

Als Marktführerin für Immobilienfinanzierungen analysiert die Zuger Kantonalbank zusammen mit Wüest Partner, wie sich Angebot und Nachfrage auf dem Immobilienmarkt entwickeln.
Peter Bucher*
Wohnen in Zug muss kein Traum bleiben.

Wohnen in Zug muss kein Traum bleiben.

Die neusten Zahlen zeigen: In der Schweiz wurde in einigen Gebieten sehr viel Wohnraum erstellt. Ganz anders ist es im Kanton Zug. Wohnraum ist knapp und weiterhin sehr gefragt. Die Nachfrage im Kanton Zug bleibt hoch.

Hohe Wohnqualität

Der Kanton Zug ist eingebettet in eine einmalig schöne Landschaft mit Seen und Bergen und bietet dementsprechend bevorzugte Wohnlagen. Das Niveau der Infrastrukturbauten, zum Beispiel Bildung, öffentlicher Verkehr, Freizeit und die Sicherheit, ist hoch, die Steuerbelastung tief.

Attraktive Arbeitsplätze

Der Kanton Zug bietet Arbeitsplätze mit einer hohen Wertschöpfung in interessanten Branchen wie Gross-handel, Pharma oder Informatik. Dank den wirtschaftsfreundlichen Rahmenbedingungen ist die hohe Anziehungskraft des Kantons Zug als Wirtschaftsstandort ungebrochen. Das Wachstum der Wirtschaft, verbunden mit steigenden Beschäftigungszahlen, ist und bleibt im Kanton Zug überdurchschnittlich hoch.

Hervorragende Erreichbarkeit

Aus der Stadt Zug sind innerhalb einer Stunde mit dem Auto rund drei Millionen Einwohner erreichbar, mit dem öffentlichen Verkehr eine Million Einwohner. Nur 45 Minuten sind es an den Flughafen ­Zürich.

Die Kombination aus attraktiven Arbeitsplätzen und hervorragender Erreichbarkeit resultiert in einem gewaltigen Pendlerstrom von rund 37 000 Personen, die täglich in den Kanton Zug zur Arbeit fahren. Gleichzeitig pendeln täglich rund 17 000 Personen aus dem Kanton Zug in die Nachbarskantone. Somit hat der Kanton Zug netto rund 20 000 Personen als Zupendler. Viele von ihnen wünschen sich einen kurzen Arbeitsweg. Somit lösen alleine die vielen Zupendler, die mittelfristig in der Nähe ihres Arbeitsortes leben möchten, eine starke Nachfrage nach Wohnflächen im Kanton Zug aus. Aktuell werden bei Wohnungen mit Mieten von 2000 bis 2500 Franken pro Monat rund fünfmal mehr Such­abos als Vermietungsinserate geschaltet.

Wohnraum bleibt rar

Die Analyse der im Kanton Zug über die letzten 10 Jahre erteilten Baubewilligungen zeigt, dass die zukünftige Bautätigkeit tief ausfallen wird. So wurden im Kanton Zug in den Jahren 2017 und 2018 rund 30 Prozent weniger Wohnungen bewilligt als im 10-Jahres-Durchschnitt (siehe Box). Die Gründe für die tiefe Bauproduktion sind vielfältig:

Diesen Beitrag hat Peter Bucher, Leiter Immobilieninvestoren bei der Zuger Kantonalbank, verfasst.

Diesen Beitrag hat Peter Bucher, Leiter Immobilieninvestoren bei der Zuger Kantonalbank, verfasst.

Der Anteil der unbebauten Baulandfläche im Kanton Zug beträgt rund 13 Prozent und entspricht im kantonalen Vergleich einem normalen Verhältnis. Der eigentliche Handel mit Bauland ist im Kanton Zug auf tiefem Niveau. Viele Landeigentümer realisieren Projekte auf eigene Rechnung und setzen sie weitsichtig und etappiert um.

Der Kanton Zug fordert verdichtetes Bauen; daraus resultieren zunehmend komplexere und dadurch längere Entwicklungs- und Planungsphasen. Das auf Bundesebene erlassene Raumplanungsgesetz schränkt die Autonomie der Kantone und der Gemeinden im Hinblick auf punktuell mögliche Neueinzonungen von Bauland sehr stark ein.

Nachfrage bleibt im Kanton Zug hoch

Die Nachfrage nach Wohnflächen im Kanton Zug bleibt hoch, das Angebot weiterhin tief: Der Immobilienmarkt im Kanton Zug befindet sich in einer sehr starken und stabilen Verfassung. Preislich wird er sich – ungeachtet, ob Mietwohnfläche oder Wohneigentum – gegenüber der restlichen Schweiz auch weiterhin positiv entwickeln.

Mit unseren erfahrenen und mit dem Zuger Immobilienmarkt bestens vertrauten Finanzierungsberatern begleiten wir Sie gerne rund um den Verkauf oder den Erwerb einer Liegenschaft. Damit Ihr Traum in Erfüllung gehen kann.

Hinweis: Informationen und vertiefte Analysen zum Immobilienmarkt Zug: www.zugerkb.ch/immobilienmarkt

Höhere Preise bei kaum freien Wohnungen

Die Nachfrage nach Wohnungen im Kanton Zug bleibt hoch. Ebenso die Preise. Erschwerend kommt hinzu: Es gibt kaum freie Wohnungen. So stiegen die Angebotspreise 2018 für Eigentumswohnungen (Median) im Kanton Zug um 3,7 Prozent, während sie in der Schweiz um 1,7 Prozent sanken. Die Entwicklung der Angebotsmieten 2018 im Kanton Zug (Median) betrug 0 Prozent. In der Schweiz lag sie bei –2,1 Prozent. Die Leerstandsquote bei Miet- und Eigentumswohnungen betrug 2018 im Kanton Zug 0,4 Prozent, in der Schweiz 1,6 Prozent. Der Vergleich der Baubewilligungen 2018 im Kanton Zug (Anzahl Wohnungen) im 10-Jahres-Durchschnitt betrug –30 Prozent. In der Schweiz lag er bei +2,2 Prozent. (haz/pd)

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