WOHNUNGEN: Jungparteien lancieren Initiative für bezahlbaren Wohnraum

Die Juso des Kantons Zug und die Junge Alternative Zug haben am Donnerstag eine kantonale Volksinitiative für mehr bezahlbaren Wohnraum lanciert.

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Wohnraum in Zug (Symbolbild) (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ (Archiv))

Wohnraum in Zug (Symbolbild) (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ (Archiv))

Um den «sozialen Verdrängungsprozess» zu stoppen und eine Trendwende in der Zuger Wohnungspolitik einzuleiten, soll jede fünfte Wohnung im Kanton preisgünstig vermietet werden.

Die Politik habe jahrelang zugeschaut, wie die Mieten in Zug «durch die Decke schossen» und Zuger aus ihrem Kanton verdrängt wurden, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung der beiden Jungparteien.

Die Initiative verlangt nebst einem Anteil an bezahlbarem Wohnraum von 20 Prozent, dass Kantonsregierung und Gemeinden alle zwei Jahre einen Bericht über die aktuelle Situation und die bereits erzielten Erfolge vorlegen.

Des weiteren schlagen die Initianten die Erarbeitung eines Massnahmenkatalogs vor. Wird bei Neueinzonungen oder Umzonungen mindestens ein Fünftel für preisgünstigen oder auf Kostenmiete basierenden Wohnungsbau reserviert, soll eine höhere Ausnützung des Grundstücks möglich sein.

sda