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WOHNUNGSMARKT: Umzugssaison: Skurrile Fälle, die an den Mieterverband gelangen

Am Samstag steht einer von drei offiziellen Kündigungsterminen für Mietwohnungen im Kanton Zug an. Mieter und Vermieter stellt dies immer wieder auf die Probe.
Zoe Gwerder
Die Schlafnische in der Chamer Garage (Bild: PD)

Die Schlafnische in der Chamer Garage (Bild: PD)

Zoe Gwerder

zoe.gwerder@zugerzeitung.ch

Schachteln packen, Wertvolles einwickeln, alles von einem Ort an den Neuen bringen und dann noch putzen und abgeben. In etwa so wird es in diesen Tagen einigen Mietern im Kanton Zug gehen. Denn am Samstag ist einer von drei offiziellen Kündigungsterminen für Mietwohnungen. Wie viele Mieter ihre Wohnungen wechseln und wann sie dies tun, wird beim Kanton nicht erfasst. Und auch wenn es den Inseraten nach das ganze Jahr über Wohnungen zu vermieten gibt, dürften es rund um die drei offiziellen Kündigungstermine, Ende März, Ende Juni und Ende September trotzdem mehr Bewegungen sein, als in den übrigen Monaten. Dies vermutet der Co-Präsident des Mieterverbandes des Kanton Zug, Urs Bertschi. «Gemessen an den Wohnungsabnahmen trifft dies zu.» So hätten um diese Daten die Wohnungsabnehmer, die die Mieter auf Anfrage bei der Wohnungsabnahme unterstützen, Hochkonjunktur. «Im Allgemeinen hat sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt aber stark flexibilisiert.» Nicht nur die Mieter würden ausserhalb der offiziellen Termine kündigen – es gebe auch immer mehr Eigentümer, die ihren Mieter auf jedes Monatsende kündigen liessen.

Auch Alain B. Fuchs, der Präsident des Hauseigentümerverbandes, bestätigt, dass die Kündigungstermine im Kanton Zug spürbar sind. «Uns erreichen in dieser Zeit meist einige Fragen mehr, als unter dem Jahr.» Und in diesem Jahr sei der Termin Ende März ein spezieller, da er auf die Osterfeiertage fällt. «Generell gilt, dass man – ohne andere Vereinbarung zwischen Mieter und Vermieter – bis zum nächsten Werktag um 12 Uhr die Wohnung verlassen und geputzt haben muss.» In diesem März sei dies am Dienstag nach Ostern – also drei Tage nach dem Termin.

Im Allgemeinen könne er sagen, dass tendenziell Anfragen zu Fällen zugenommen haben, bei denen der Mieter seine Miete nicht mehr bezahlen kann und der Vermieter ihm deshalb kündigt – das Problem sei dann aber häufig, dass auch nach Ablauf des Mietverhältnisses der Mieter in der Wohnung bleibe und die Eigentümer den rechtlichen Weg beschreiten müssten.

Nebenkosten mit «kuriosen» Posten

Beim Mieterverband verzeichnet Urs Bertschi hingegen eine – zumindest von ihm gefühlte – Zunahme von «kuriosen» Nebenkosten, die dem Mieter übertragen werden. Er rät ihnen deshalb, die Nebenkosten genau anzuschauen und im Zweifelsfall Rat zu suchen. «Gibt es wirklich Punkte, die nicht zulässig sind, kann man diese auch nach Vertragsabschluss noch anfechten», erklärt Bertschi.

Blick von dieser in den restlichen Wohnraum. (Bild: PD)

Blick von dieser in den restlichen Wohnraum. (Bild: PD)

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