WWZ beteiligt sich an Bündner Stromkonzern

Die Wasserwerke Zug (WWZ) wollen sich einen direkten Zugang zu unterschiedlichen Energieproduktions-Anlagen sichern. Sie beteiligen sich deshalb an der neu gegründeten Produktionsbeteiligungs-Gesellschaft Repartner Produktions AG.

Drucken
Teilen
Das Kraftwerk Taschinas in Prättigau. (Bild: PD / Repower)

Das Kraftwerk Taschinas in Prättigau. (Bild: PD / Repower)

Als Aktionärin der Repartner Produktions AG sichern sich die WWZ langfristige Bezugsrechte am Produktionsportfolio der Repower, wie die WWZ am Freitag mitteilten. Bis 2020 wolle die Produktionsgesellschaft ein Portfolio beisammen haben, das im Endausbau jedes Jahr rund 1800 Millionen Kilowattstunden liefert.

Die Energie stammt vorwiegend aus Wasser-, Wind- und Gaskraftwerken. Strom aus Atom- und Kohlekraftwerke ist laut Mitteilung augeschlossen. Die Gesellschaft nimmt ihre operative Tätigkeit am 1. Januar auf. Den Anfang macht die Stromproduktion aus dem Schweizer Wasserkraftwerk Taschinas im Prättigau und aus zwei Windparks in Ostdeutschland.

Mehrheitsaktionärin der Repartner Produktions AG ist die Repower, ein international tätiges Energieversorgungsunternehmen mit Sitz in Poschiavo. Mit ihr sind das WWZ, die IBAarau und die Liechtensteinischen Kraftwerke Kernpartner der Gesellschaft, so die Mitteilung.

sda