WWZ: Der Absatz ist 2008 sehr stark gewachsen

Die Stromnachfrage bei den Wasserwerken Zug (WWZ) ist 2008 um 25 Millionen Kilowattstunden gestiegen.

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Im WWZ Unterwerk Zug. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Im WWZ Unterwerk Zug. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Zwar kann die Wasserwerke Zug AG (WWZ) 2008 ein gutes Resultat der Gruppe verzeichnen, allerdings sei das Finanzgeschäft schwach gewesen, heisst es in einer Mitteilung des Unternehmens. Dennoch stieg die Stromnachfrage laut Mitteilung um 25 Millionen kWh auf 749 Millionen kWh.

Die WWZ-Gruppe habe 2008 210 Millionen Franken (+ 14 Prozent) erwirtschaftet, der Gruppengewinn liege bei 23,4 Millionen Franken. Grund für die höhere Nachfrage seien die kälteren Wintermonate, heisst es. Insgesamt investierten die WWZ im vergangenen Jahr 37,1 Millionen Franken.

Strom und Erdgas werden günstiger
Die sich abkühlende Wirtschaft und der Nachfragerückgang sowie die im Dezember 2008 revidierte Stromversorgungsverordnung bewirken, dass die Energie günstiger wird, teilen die WWZ mit. Die Strompreisaufschläge würden rückwirkend per 1. Oktober 2008 mit durchschnittlich 8,5 Prozent im Kanton Zug und 9 Prozent in Hochdorf tiefer ausfallen als angekündigt. Damals ging man von einer Strompreiserhöhung von 15 bis 18 Prozent aus.

Dank des tieferen Erdgas-Beschaffungspreises senken die WWZ auch den Erdgaspreis auf den 1. April um einen Viertel. 2008 war der Preis von Erdgas zweimal um 10 beziehungsweise 14 Prozent angehoben worden.

Pläne für das Jahr 2009
Direktor Hajo Leutenegger tritt laut WWZ per 30. April in den Ruhestand und wird die Geschäftsführung an Andreas Widmer übergeben.

Für 2009 sind Investitionen in der Höhe von 55 Millionen Franken geplant, heisst es weiter. Die grössten Projekte seien die Erneuerung der Kleinkraftwerke Untermühle, Hagendorn und Frauental an der unteren Lorze sowie der Neubau des Unterwerkes Langacher in Cham.

ana