WWZ: Die Turbine im Zugerberg ist jetzt vom Tisch

Wasser vom Zugersee in den Ägerisee pumpen, um Strom zu gewinnen – daraus wird nichts. Schuld daran ist der Zugersee.

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So würde ein Pumpkraftwerk funktionieren. (Grafik pd)

So würde ein Pumpkraftwerk funktionieren. (Grafik pd)

Zu seinem Rücktritt vor knapp einem Jahr als Chef der Wasserwerke Zug hat Hajo Leutenegger seinem Unternehmen eine Idee hinterlassen. Die Wasserwerke Zug (WWZ) und die SAE Immobilien, Unterägeri (SAE), beides Kraftwerkbesitzerinnen an der oberen Lorze, haben diese Idee zum Bau eines Pumpspeicherwerks zwischen Zuger- und Ägerisee untersuchen lassen. Mittels Vorstudie sollte die Machbarkeit geprüft werden.

Nun liegen die ersten verbindlichen Analysen vor. Sie zeigen, wie stark der Phosphatgehalt im Wasser des Zugersees von jenem des Ägerisees abweicht. Eine Vermischung der Wasser beider Seen sei momentan ökologisch nicht verantwortbar, heisst es. «Das Projekt ist sicherlich für Jahre vom Tisch, da sich die Wasserqualität im Zugersee nicht so schnell verbessern wird», erklärt Andreas Widmer, Chef der Wasserwerke Zug.

Nelly Keune

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.