WWZ: Gleicher Umsatz aber weniger Gewinn

Bei einem gleichbleibenden Umsatz, erzielten die Wasserwerke Zug im Geschäftsjahr 2011 einen etwas tieferen operativen Gewinn von 36,6 Millionen Franken (minus 8 Prozent). Der Konzerngewinn nahm gar um über 18 Prozent ab.

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Kontrollgang im WWZ-Unterwerk Zug. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Kontrollgang im WWZ-Unterwerk Zug. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Dank einem guten Ergebnis im Telekomgeschäft, konnten die Wasserwerke Zug AG (WWZ) den witterungs- und konjunkturbedingten Rückgang im Energiegeschäft etwas kompensieren. Der Umsatz blieb mit 219,9 Millionen Franken (plus 0,1 Prozent) praktisch unverändert, der Nettoerlös aus den fünf Versorgungssparten konnte um 0,8 Prozent auf 199,1 Millionen Franken erhöht werden. Das operative Ergebnis ging um knapp 8 Prozent auf 36,6 Millionen zurück. Das Finanzergebnis fiel aufgrund einer Wertberichtigung auf der Beteiligung am Energiekonzern Alpiq tiefer als im Vorjahr aus. Der Gruppengewinn lag bei 29,7 Millionen Franken (minus 18,4 Prozent)

Zu warm: Privater Stromabsatz rückläufig

Wie das Unternehmen am Montag mitteilt, ging der Stromabsatz im Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Prozent auf 774 Millionen Kilowattstunden zurück. Während der Absatz bei den Industriekunden dank der guten Auslastung einzelner Branchen um 0,9 Prozent angestiegen sei, sank die Nachfrage bei Privaten trotz Bevölkerungswachstum aufgrund der wärmeren Witterung um 1,3 Prozent.

Der negative Absatztrend beim Trinkwasser habe sich nach der Stagnation des Vorjahres fortgesetzt und sank um 0,4 Prozent auf 5,4 Millionen Kubikmeter. Dies trotz des Anschlusses von 120 Neuliegenschaften.

Internet und TV erfolgreich

Der Verkauf digitaler Dienste wurde um 23 Prozent auf über 66'500 erhöht. Die Zahl der Internetkunden konnte um fast 14 Prozent auf über 23'000, die Zahl der Digital-TVKunden um rund 33 Prozent auf knapp 31'000 gesteigert werden. Auch das Telefoniegeschäft wuchs um 24 Prozent.

Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung vom 26. April eine Dividende von 260 Franken (Vorjahr 240) je Namenaktie vor.

pd/bep