WWZ: Mehr Umsatz dank Energie und Telekomsparte

Die Wasserwerke Zug AG hat den Umsatz 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 Prozent auf 228 Millionen Franken steigern können. Das Energiegeschäft und die Telekomsparte trugen besonders zum positiven Ergebnis bei.

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Kontrollgang im WWZ-Unterwerk Zug. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Kontrollgang im WWZ-Unterwerk Zug. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Das aufgrund einer erneuten Wertberichtigung von 9,6 Millionen Franken (Vorjahr 3,1 Millionen) auf der Beteiligung am Energiekonzern Alpiq tiefere Finanzergebnis konnte durch das Energiegeschäft und die Telekomsparte kompensierten werden. Das operative Ergebnis (EBIT) der Wasserwerke Zug AG (WWZ) stieg um 8,5 Prozent auf 39,7 Millionen Franken. Der Umsatz stieg auf 228,0 Millionen Franken (+3,7 Prozent), der Nettoerlös aus den fünf Versorgungssparten konnte um 3 Prozent auf 205 Millionen erhöht werden.

Wasser:Der Trinkwasserabsatz ging um 2,4 Prozent auf 5,27 Millionen Kubikmeter zurück. Dies trotz des Neuanschlusses von rund 100 Liegenschaften. Der rückläufige Pro-Kopf-Absatz der Vorjahre setzte sich damit fort. Der Umsatz fiel aufgrund der 2011 erhöhten Wassertarife aber positiv aus.

Strom: 2012 wurde etwas weniger Strom abgesetzt als im Vorjahr: 772 Millionen Kilowattstunden (-0,3 Prozent). Zwar führten die kühle Witterung und das Bevölkerungswachstum zu einer merklichen Zunahme der Privatnachfrage (+2,0 Prozent), hingegen ging der Strombezug bei der Industrie stark zurück (-7,8 Prozent).

Erdgas: Während nebst den Neuanschlüssen insbesondere die tiefen Temperaturen zu Jahresbeginn zu einem Anstieg bei der Privatnachfrage führten, stagnierte der Absatz im Industriesegment. Die im Versorgungsgebiet abgegebene Erdgasmenge stieg um 9,2 Prozent auf 486 Gigawattstunden. Zum 1. Oktober wurden die Erdgastarife um durchschnittlich 15 Prozent erhöht.

Telekommunikation: Der Absatz wurde um rund 22 Prozent auf über 81‘000 digitale Dienste erhöht. Die Wachstumsziele wurden in allen drei Sparten (Digital-TV, Internet und Telefonie) übertroffen.

Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung vom 25. April 2013 eine Dividende von 270 Franken (Vorjahr 260) je Namenaktie vor.

pd/bep