WWZ suchen erneut Solarstrom

Die Wasserwerke Zug (WWZ) suchen erneut Produzenten, die ihnen über die Ökostrombörse Schweiz Solarstrom verkaufen. Im Mai kaufte man so 300'000 kwh.

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Arbeiter installieren 2010 Solarpanels der WWZ auf dem Dach der Bossard-Arena. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Arbeiter installieren 2010 Solarpanels der WWZ auf dem Dach der Bossard-Arena. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Wie die Wasserwerke Zug (WWZ) in einer Mitteilung schreiben, könnten Solarstromproduzenten, die ihren Strom verkaufen wollen, bis zum 26. September auf der Internetplattform Ökostrombörse Schweiz den WWZ ein konkretes Angebot unterbreiten.

Mit der Ökostrombörse Schweiz erhalten regionale Solarstromproduzenten die Möglichkeit, einen Teil des von den WWZ-Kunden bezogenen Solarstroms zu liefern.

«Das grosse Interesse an der ersten Ausschreibung im Frühling hat gezeigt, dass die Ökostrombörse Schweiz eine geeignete Plattform ist, um regionale Produzenten und Abnehmer von Solarstrom zusammen zu bringen», so Andreas Widmer, CEO der WWZ. Im vergangenen Mai hatten die WWZ 300‘000 Kilowattstunden Solarstrom eingekauft. Der Strom wurde von elf verschiedenen Anbietern geliefert.

Menge und Preis geben Ausschlag

Anbieter können ihre Produktionsanlage auf der Online-Plattform von Ökostrombörse registrieren und bis zum 26. September den WWZ ein Gebot abgeben. Menge und Preis des angebotenen Solarstroms würden entscheiden, welche Produzenten den Zuschlag für die Solarstromlieferung während einer vertraglich vereinbarten Laufzeit an die WWZ erhalten, so die Mitteilung.

Über die Ökostrombörse soll mithilfe der regionalen Solarstromproduzenten der Solarstromanteil für Natur-Strom-Bezüger gesichert bzw. erhöht werden. Natur-Strom der WWZ besteht aus bis zu 96 Prozent Lorzenstrom und zu mindestens 4 Prozent Solarstrom aus der Region. Bislang haben sich knapp 2000 Strombezüger für das Produkt entschieden.

pd/kst