Z-FIGHTERS: Mit alten Banden legen sie den Grundstein

Der Inlinehockey-Club Oberrüti-Sins übernimmt Elemente des ausgedienten Stadions. Damit hat er Grosses vor.

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Marco Camenzind, Christian Koller und Markus Meier beim Abbau der Bandenteile. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Marco Camenzind, Christian Koller und Markus Meier beim Abbau der Bandenteile. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Tage des Hertistadions sind gezählt, drin ist es kühl, dunkel, leer. Einzig drei junge Männer sind da, heben ein Bandenelement an, ächzen, setzen es wieder ab. Keine Angst: Hier sind keine Diebe am Werk. Marco Camenzind, Christian Koller und Markus Meier sind Mitglieder der Z-Fighters, des Inlinehockey-Vereins Oberrüti-Sins – und als solche befugt, die rund 100 Kilogramm schweren Teile abzubauen. Der Freiämter Sportverein übernimmt diese nämlich, ebenso wie die dazugehörigen Plexiglaselemente, eine Anzeigetafel und Netze.

Die Z-Fighters erhalten die ausgediente Infrastruktur von der Zuger Kunsteisbahn «für einen fairen Preis», wie Christian Koller sagt. Der Entscheid, die rund 40-jährige Ware aus dem Hertistadion zu übernehmen, kommt indes nicht von ungefähr: «Wir möchten eine Inlinehockey-Halle bauen», sagt Vereinspräsident Marco Camenzind.

Sarah Kohler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Zuger Ausgabe der Zentralschweiz am Sonntag.