Zahl der Velofahrer im Kanton Zug stabil

Im Kanton Zug wird wieder häufiger Velo gefahren als auch schon. Das zeigen die Resultate der neusten Velozählung. Die Zahl der Zuger Velofahrer liegt sogar leicht über dem Schweizer Durchschnitt.

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Die Kreuzung Alpenblick ist bei Velofahrern der meistbefahrener Knotenpunkt. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue LZ)

Die Kreuzung Alpenblick ist bei Velofahrern der meistbefahrener Knotenpunkt. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue LZ)

Die Velozählung des Kantons Zug wurde 2011 bereits zum fünften Mal durchgeführt. Laut Mitteilung der kantonalen Baudirektion solle so die Entwicklung des Fahrradaufkommens beobachtet werden. Am Zähltag im Mai 2011 konnten auf den Ein- und Ausfallsachsen der Stadt Zug in beiden Richtungen insgesamt etwas mehr als 11'800 Velofahrerinnen und Velofahrer registriert werden. Diese Zahl sei leicht höher als bei der Zählung im Jahr 2005 (11'800), liege jedoch noch immer unter den Werten der Zählungen 1992 (12'600) und 1993 (12'350). Im Jahr 2000 wurden 11'700 Velofahrer gezählt.

Weniger Velos zwischen Zug und Oberwil

Die Zu- beziehungsweise Abnahmen zu 2005 in den einzelnen Korridoren sei jedoch unterschiedlich. Während auf den Achsen zwischen Zug und Baar, Cham und Steinhausen Zunahmen zu verzeichnen sind, weist der Korridor zwischen Zug und Oberwil/Walchwil eine deutliche Abnahme um rund 200 Velofahrende beziehungsweise von rund 16 Prozent auf. Diese Abnahme dürfte teilweise auf Angebotsverbesserungen und die vermehrte Benützung des öffentlichen Verkehrs zurückzuführen sein. Ein anderer Teil dieses Rückgangs hängt wahrscheinlich mit dem Wegfall des schulischen Angebotes im Salesianum zwischen Zug und Oberwil zusammen.

Nur 3 Prozent Elektrovelos

Die aktuellen Zahlen entsprächen einem Anteil von knapp 7 Prozent am gesamten Personenverkehr. Dieser Wert liege etwas über dem gesamtschweizerischen Durchschnitt von 5,3 Prozent.

Am Zähltag befuhren 1750 Velofahrende den Knoten Alpenblick. Auf den Strecken zwischen Cham und Steinhausen mit rund 650 und zwischen Cham und Zug mit rund 950 Velofahrenden wurden die stärksten Frequenzen gezählt. Auf den Ein- und Ausfallkorridoren der Stadt Zug betrug der Anteil von Elektrovelos am gesamten Veloaufkommen knapp 3 Prozent. Diese Zahl dürfte aufgrund der zunehmenden Verkaufszahlen in Zukunft eher steigen.

pd/bep