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«Zeit für eine Veränderung»

Hanni Schriber- Neiger von der Alternative-die Grünen kandidiert für den Nationalrat
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Die Rotkreuzerin Hanni Schriber-Neiger will nach Bern und kandidiert für den Nationalrat.

Hanni Schriber-Neiger, weshalb haben Sie sich für eine Kandidatur als Nationalrat entschieden?

Hanni Schriber-Neiger: Ich kandidiere für die Alternative-die Grünen, weil es im Nationalrat mehr Personen mit einer nachhaltigen und sozialen Stimme braucht. Es gehören mehr Frauen ins Bundeshaus, sie haben einen anderen Lebensrucksack als Männer und bringen deshalb noch andere wichtige Sichtweisen ein.

Was sind Ihre drei wichtigsten Themen, für die Sie sich im Nationalrat einsetzen würden?

Schriber-Neiger: Die Klimaerwärmung, nicht der NFA, ist das grösste Problem – sie hat uns bereits erreicht! Naturkatastrophen drohen auch bei uns, besonders in den Bergen. Die Ressource Wasser wird in Zukunft nicht mehr unendlich zur Verfügung stehen. Wir werden längere Trockenperioden zu spüren bekommen. Für die dringende Verminderung des CO2-Ausstosses ist ein rasches Handeln nötig. Um die Lebensmittelproduktion in der Schweiz zu sichern, braucht es auch eine schnelle Umsetzung des Aktionsplanes gegen das grosse Bienensterben. 80 Prozent des Energiebedarfs in der Schweiz kommen aus fossiler oder atomarer Quelle. Das muss sich ändern. Auch Fachleute bestätigen, dass es mit einer Kreislaufwirtschaft bis 2050 möglich ist, sämtliche Energie mit erneuerbarer Energie zu ersetzen. Dafür engagiere ich mich auch auf Bundesebene.

Zug stellt drei Nationalräte, und alle kandidieren wieder. Wie beurteilen Sie Ihre Wahlchancen?

Schriber-Neiger: Es ist eine Notwendigkeit, dass umweltbewusste und menschenfreundliche Personen mit Weitsicht, die für eine ressourcenschonende Wirtschaft einstehen, den Kanton Zug vertreten. Es isch Zyt för ne Veränderig – meine Chancen sind intakt.

Weshalb sollen die Zuger ausgerechnet Sie wählen?

Schriber-Neiger: Man kennt mich als zuverlässige und engagierte Frau mit Weitsicht und viel Ausdauer in verschiedenen Themen. Als unabhängige Familienfrau kenne ich auch die Sorgen der Familien und Jugendlichen. Vor mehr als 20 Jahren brachte ich das Thema Kinderbetreuung und Mittagstisch aufs politische Tapet. Heute ist diese Institution selbstverständlich, um Berufsarbeit und Familie eher unter einen Hut zu bringen. Im Nationalrat setze ich mich weiterhin für den Schutz der natürlichen Landschaften und Landwirtschaftsland ein und gegen unkontrolliertes Siedlungswachstum, das noch mehr Zersiedelung bewirkt, den öffentlichen Verkehr erschwert und die Artenvielfalt der Tier- und Pflanzenwelt bedroht.

Persönlich

Hanni Schriber-Neiger (56) ist verheiratet und hat vier erwachsene Kinder. Sie wohnt in Rotkreuz und ist Familienfrau, Typografin, Gemeindeweibelin. Sie engagiert sich in diversen Kommissionen, ist langjährige Präsidentin der Grünen Risch-Rotkreuz und seit 2007 Kantonsrätin.

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