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Zeitungssterben

Schaffhausen «Die Schaffhauser-Zeitung kündigt an, dass sie in Folge mangelhafter Unterstützung zu erscheinen aufhöre. Die Hoffnungen, die man sich bei der Gründung dieses Blattes machte, sind wie es bisweilen im Leben vorkommt, zu Wasser geworden», heisst es in einer Nachricht im Februar 1868.

In voller Blütenpracht

Nidwalden Um den 2. Februar 1868 herum kam es zu einem besonderen Vorkommnis in Buochs: «Ein Aprikosenbaum war in voller Blütenpracht stehend zu sehen gewesen», ist in der «Neuen Zuger-Zeitung» vom 8. Februar 1868 zu lesen. «Jedenfalls eine Erscheinung, welche in solcher Nähe der Hochgebirge, noch selten da gewesen.»

Todesstrafe

Fribourg Todesstrafe ja oder nein? Diese Frage stellte sich im Februar 1868 auch das Parlament in Fribourg: «Der Grosse Rat hat mit 51 gegen 34 Stimmen die Wiedereinführung der Todesstrafe beschlossen.» Im Thurgau sei bei der Revision des Strafgesetzes im Grossen Rat «die auf Mord gesetzte Todesstrafe von keiner Seite angefochten» worden.

Brennende Neuigkeit

Basel «Zur Warnung!», so beginnt eine Meldung am 8. Februar 1868. Sie erzählt die Geschichte einer Fabrikarbeiterin, die eine brennende Petroleumlampe löschen wollte. Sie blies oben in das Glas, ohne den Docht zurückgeschraubt zu haben. Ein fataler Fehler: «Die Lampe zersprang und dem armen Mädchen verbrannten buchstäblich die Kleider auf dem Leibe, so dass es unter fürchterlichsten Schmerzen einige Tage nachher starb.»

Blumen-Ballerina

Russland Unter der Rubrik «Verschiedenes» berichtet die «Neue Zuger-Zeitung» von «Theater-Enthusiasten». Denn diese hätten laut der «Allg. Theater Chronik» einiges geleistet. Das Beispiel sei aus Petersburg. «Bei dem ersten Erscheinen der Tänzerin Granzew erscholl ein solcher Applaus, dass er volle 12 Minuten in immer zunehmender Weise anhielt und genannte Ballerina erhielt so viel Lorbeerkränze und Blumen, dass sie die ganze Bühne bedeckten und 20 Menschen beschäftigt waren, die Blumen in grossen Körben fortzuschaffen.»

Napoleon in der Kür

Frankreich Manchmal finden Meldungen in einer späteren Ausgabe Platz. So ist dies auch im Februar 1868 geschehen. «Dass der Kaiser einmal beim Schlittschuh fahren auf die höchsteigene Nase gefallen, haben wir vergessen zu berichten, es hat ihm aber auch nichts getan», verkündet der Chronikschreiber.

Kein Suppen-Kaspar

Interlaken Die Suppenanstalt musste bereits nach kurzer Zeit die Türen wieder schliessen. Dafür hat die «Neue Zuger-Zeitung» eine Erklärung. Als Grundlage nimmt sie den «Anzeiger». «Man erfuhr hierbei, dass es unmöglich ist, die altgewohnte Lebensweise eines Volkes, besonders eines Alpenvolkes, so ohne Weiteres zu ändern. Der Oberländer hängt nun einmal an seinem Kaffee, und will nicht Suppe.»

Flüssig bleiben

Genf «Einer der Herrschenden» half sich selbst und wollte seiner «Geldnot» abhelfen. Er machte «neue Franken- und 50 Rappenstücke». Die Polizei kam dazwischen. «Diese hat ihn bei der Arbeit so unerwartet überrascht, dass er nicht einmal Zeit fand, sich der falschen Geldstücke, die er gerade in den Händen hatte, zu entledigen.»

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