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Zentraler Streitpunkt: die Neonatologie

Vorgeschichte Anfang Juli wurde bekannt, dass die Versorgung der Neugeborenen im Kantonsspital nicht mehr durch die lokalen Kinderärzte vorgenommen wird. Die Verhandlungen für einen neuen Vertrag zwischen den beiden Parteien scheiterten. Seitdem wird mit einer Zwischenlösung gearbeitet. Die Kinderärzte warfen der Leitung des Spitals vor, die Vertragsverhandlung zu düpieren, weil diese zum Kriterium mache, dass die Kinderärzte auch Frühgeburten im Rahmen einer sogenannten Neonatologie II A betreuen sollen. Bisher werden solche Fälle ins Kantonsspital Luzern gebracht. Das Zuger Kantonsspital will mit der Neonatologie eine zeitgemässe Anpassung des Angebots erreichen. Die Kinderärzte kritisierten dies als unwirtschaftlich, zudem würde die Umsetzung eine Kompetenzüberschreitung für sie bedeuten. Kurz darauf scheiterte eine weitere Verhandlung. Die Diskussion hatte an diesem Punkt öffentlich gehörig Wellen geschlagen. Mitte September teilte das Spital mit, dass es die Verhandlungen abbreche und zukünftig nur noch mit ausgewählten Kinderärzten zusammenarbeiten wolle. Grund sei der Vertrauensverlust, weil Verhandlungen öffentlich gemacht worden sind. Gleichzeitig teilte dieses mit, die Ausbaupläne unter anderem wegen Mangel an spezialisiertem Personal auf Eis zu legen. Wie die Betreuung künftig geregelt wird, steht noch nicht fest. (cg)

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