Zentralschweizer wollen Gummiboot-Weltrekord

1500 Freizeitkapitäne sollen bei der Reussbrücke in Hünenberg einwassern – und die Berner wie begossene Pudel aussehen lassen.

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Das «Reussböötle» ist abgesagt. Das «Aareböötle» findet wie geplant statt. (Bild: PD)

Das «Reussböötle» ist abgesagt. Das «Aareböötle» findet wie geplant statt. (Bild: PD)

Die Teilnahme am Weltrekordversuch ist nicht gratis. 89 Franken kostet ein Boot-Ticket, das für zwei Personen gilt. Im Preis inbegriffen sind das Gummiboot, das jeder nach Hause mitnehmen darf, ein wasserdichter Schwimmsack, der Gepäcktransport von Hünenberg nach Rickenbach, ein alkoholfreier Welcome-Drink am Start sowie Wurst und Bier am Ziel. (Bild: PD)

Die Teilnahme am Weltrekordversuch ist nicht gratis. 89 Franken kostet ein Boot-Ticket, das für zwei Personen gilt. Im Preis inbegriffen sind das Gummiboot, das jeder nach Hause mitnehmen darf, ein wasserdichter Schwimmsack, der Gepäcktransport von Hünenberg nach Rickenbach, ein alkoholfreier Welcome-Drink am Start sowie Wurst und Bier am Ziel. (Bild: PD)

Eine orange Armada soll die Reuss in Beschlag nehmen. So stellen sich die Organisatoren des Berner Eventveranstalters Gonnado den Weltrekordversuch im Gummiböötle vor. Am 4. August sollen in Hünenberg bei der Reussbrücke 750 Boote mit je zwei Mann Besatzung einwassern und während rund zwei Stunden bis Rickenbach bei Obfelden paddeln. Mit 1500 Gummibootkapitänen würde die Region Zentralschweiz/Zürich damit einen neuen Weltrekord aufstellen. Die aktuelle Bestmarke mit 1214 Paddlern wurde vor einem Jahr auf der Aare in Bern aufgestellt.

Doch weshalb will der Veranstalter seine eigene Marke knacken? «Weil es Spass gemacht hat», sagt Eventmanager Marc Lässer, der den Weltrekordversuch auf der Reuss mitorganisiert. Doch die Rekordinhaber werden den Titel nicht kampflos abgeben. Denn gleichentags paddeln auch die Berner wieder um die Wette.

Wer beim Weltrekordversuch dabei sein will, muss nur wenige Bedingungen erfüllen: Die Teilnehmer sollten mindestens 18-jährig und gute Schwimmer sein. Damit die Sicherheit gewährleistet bleibt, ist Alkohol grundsätzlich verboten. «Und wir geben allen Böötlifahrern eine Schwimmweste ab», sagt Lässer. Während der Reussfahrt werden die Kapitäne auf dem Wasser von Kanus und an Land von einem Auto begleitet.

Silvan Meier

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