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Leserbrief

Zersiedelung schafft Mehrverkehr

Zur eidgenössischen Abstimmung vom 10. Februar über die Volksinitiative «Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung (Zersiedelungsinitiative)»

Unter Zersiedelung versteht man, wenn sich Dörfer und Städte beliebig ausdehnen und Gebäude verstreut auf die grüne Wiese gestellt werden. Seit 1985 wurden 584 Quadratkilometer überbaut, was mehr als der Fläche des Genfersees entspricht. Übermässig viel Landfläche verbrauchen Gewerbeareale, Wohnsiedlungen und Strassen. Die Zersiedelung verursacht hohe Kosten für die Allgemeinheit, weil die verstreuten Gebiete oder Bauten mit Strassen sowie mit Strom- und Wasserleitungen erschlossen werden müssen. Zersiedelung stoppen heisst, die Erreichbarkeit für den Fuss- und Veloverkehr kann verbessert und der motorisierte Verkehr kann eingedämmt werden.

Nach wie vor geht jede Sekunde fast ein Quadratmeter Grünfläche verloren. Es muss schweizweit eine konsequente und nachhaltige Siedlungsentwicklung nach innen angestrebt werden, mit hoher Lebensqualität. Das heisst Verdichtung muss in Zukunft selbstverständlich werden und infolgedessen wird auch ein attraktiveres ÖV-Angebot im Dorf oder Quartier möglich. Helfen Sie mit, wertvolles Landwirtschaftsland zu bewahren und die Landschaften für die Zukunft zu sichern. Sagen Sie darum am 10. Februar Ja zur Zersiedelungsinitiative.

Hanni Schriber-Neiger, Kantonsrätin Alternative-die Grünen, Rotkreuz

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