ZEUGHAUS: Kunstprojekte für Zeughaus Zug gewählt

Der Umbau des kantonalen Zeughauses in Zug wird künstlerisch bereichert. Zwei Künstlerinnen aus der Zentralschweiz überzeugten die Jury mit ihren Projekten.

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Das Projekt für die Studienbibliothek von Barbara Gschwind (Bild pd)

Das Projekt für die Studienbibliothek von Barbara Gschwind (Bild pd)

Das kantonale Zeughaus in Zug wird derzeit umgebaut und ab Sommer 2011 dem Obergericht und der Studienbibliothek von Stadt und Kanton als neues Domizil zur Verfügung stehen. Die neuen Räumlichkeiten sollen von Kunstschaffenden mitgestaltet werden, wozu die Baudirektion einen Projektwettbewerb «Kuns am Bau» lancierte nun und zwei Künstlerinnen den Zuschlag gab. Die regierungsrätliche Baudirektion muss der Wahl jetzt noch zustimmen.

Schlichte Farbigkeit überzeugte
Für den Bereich Obergericht fiel die Wahl auf Franziska Zumbach aus Beinwil am See, für den Bereich Studienbibliothek auf Barbara Gschwind aus Luzern. Das Konzept für das Obergericht umfasst die malerische Gestaltung des Gerichtssaales und des Vorraums. An drei Wänden des Gerichtssaals ist die Hängung von Bildern geplant, einzeln und als Fries gruppiert.
Barbara Gschwinds Projekt für die Studienbibliothek heisst «Im Fluss». Es sieht vor, die Brüstung der dreiseitigen Galerie mit einem Weissputz zu versehen und in diesen ein florales Motiv einzulassen. Zusammen mit der unterschiedlichen Farbgebung des Motivs wird eine dynamische, aber zurückhaltende Wirkung angestrebt.

Kosten wie geplant
Die beiden siegreichen Projekte bewegen sich kostenmässig im geplanten Rahmen. Die Kostenvorgaben der Bauherrschaft lagen bei maximal 86'000 Franken für den Bereich Obergericht und bei maximal 43'000 Franken für den Bereich Studienbibliothek. Die Aufwendungen bei der Studienbibliothek gehen hälftig zu Lasten der Stadt Zug.

pd/bep