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Ziele und Strategien für die Hünenberger Immobilien

Der Gemeinderat geht das Thema der Bewirtschaftung der gemeindeeigenen Immobilien an. Am Samstag wird die Bevölkerung informiert.
Vanessa Varisco
Wie es mit dem Gemeindehaus weitergeht, ist noch offen: Entweder wird das bestehende saniert oder ein neues gebaut. Dieses Projekt soll allerdings erst 2026 realisiert werden. (Bild: Maria Schmid, Hünenberg, 19. Januar 2018)

Wie es mit dem Gemeindehaus weitergeht, ist noch offen: Entweder wird das bestehende saniert oder ein neues gebaut. Dieses Projekt soll allerdings erst 2026 realisiert werden. (Bild: Maria Schmid, Hünenberg, 19. Januar 2018)

Vom denkmalgeschützten Spritzenhaus in der Stadelmatt mit einem Gebäudeversicherungswert (GVZ) von 65 000 Franken bis zum Schulhaus Ehret B mit einem GVZ von 30 Millionen Franken: Die Vielfalt an Immobilien, welche die Gemeinde Hünenberg besitzt, ist gross. Insgesamt 48 Hochbauobjekte mit einem Gebäudeversicherungswert von 150 Millionen Franken sind im Besitz der Gemeinde Hünenberg. Für die Bewirtschaftung dieser Immobilien müssen entsprechende Ziele und Strategien festgelegt werden. Welche Strategie der Gemeinderat verfolgt, legt er in einem Informationsanlass am kommenden Samstag offen (siehe Hinweis).

Die Absicht dieser Strategie erläutert Gemeindepräsidentin, Renate Huwyler: «Zweck der Strategie ist die Sicherstellung eines nutzungsgerechten und nachhaltigen Immoblienbestands für die Gemeinde.» Das bedeutet, die Immobilien sollen angemessen, bedarfsgerecht und gut betreut werden für eine zukunftsfähige Entwicklung der Gemeinde. Sodass daraus zufriedene Nutzerinnen und Nutzer wie etwa Schülerinnen und Schüler oder Lehrer und Gemeindemitarbeiterinnen resultieren und die Mittel langfristig optimal eingesetzt werden können.

Gemeinde handelt proaktiv

Wie von der Gemeindepräsidentin zu erfahren ist, betreibe die Gemeinde daher ein aktives umfassendes und ergebnisorientiertes Immobilienmanagement, sogenanntes Public Real Estate Management (PREM). Dabei geht es darum, Objekte am richtigen Ort zu erwerben, sie mit den richtigen Massnahmen zu unterhalten und zu betreiben sowie jene Massnahmen richtig umzusetzen. Damit dieses Management funktioniert, müssen gewisse Bedingungen erfüllt sein. Die Gemeindepräsidentin erklärt: «Wir kennen unser Immobilienportfolio ganz genau. Deshalb warten wir nicht bis ein Bedarf gemeldet wird, sondern gehen Instandhaltung, -setzung und Investitionen proaktiv an.»

Dies beinhaltet unter anderem, dass die Gebäude fit für die Zukunft gemacht werden. «Indem wir sie energetisch, betrieblich und funktional entwickeln», führt Renate Huwlyer aus. Allgemein ist der Gemeinde Hünenberg das Thema Nachhaltigkeit ein Anliegen. So lege sie Wert darauf, ergebnisorientiert zu arbeiten. «Wir streben bei allen Baumassnahmen ein Optimum an Funktionalitäts- und Ökologiegewinn an sowie eine Steigerung von Nutzen und Baukultur.»

Schulhäuser werden auf Vordermann gebracht

Zu den proaktiven Baumassnahmen, wie sie die Gemeinde anstrebt, gehören auch Sanierungen. Einige sind bereits im Gange, weitere werden folgen. In nächster Zukunft, nämlich dieses und nächstes Jahr, sollen die Technik und das Nichtschwimmerbecken im Strandbad saniert werden. In fernerer Zukunft stehen vor allem Schulhäuser auf der Liste: So etwa das Kemmatten (2024) oder Matten (2025). Wie es mit dem Gemeindehaus weitergeht, ist noch offen: Entweder wird das bestehende saniert oder ein neues gebaut. Dieses Projekt soll allerdings erst 2026 realisiert werden.

Mit Blick in die Zukunft stellt sich die Frage: Hat die Gemeinde vor, Eigentum zu verkaufen? Renate Huwyler verneint. Aber man sei offen, was den Erwerb weiterer Immobilien angehe. «Wir würden gern die Parzellen zwischen Badi und Bootsplatz kaufen und für die Öffentlichkeit zugänglich machen», führt sie aus. Wenn eine Immobilie zum Verkauf stehe, prüfe man jeweils von Fall zu Fall, ob ein Kauf Sinn machen würde. «Die grösste Herausforderung besteht darin, die unterschiedlichen Bedürfnisse, Wünsche und Vorgaben in einer funktionierenden Immobilie zu manifestieren», beschreibt Renate Huwyler die Gesamtsituation und schiebt nach: «Und dabei nicht das grosse Ganze nicht aus den Augen zu verlieren.»

Am Samstag, 9. November, findet von 9.30 bis 11.30 Uhr im Schulhaus Ehret A eine Gesprächsrunde mit dem Gemeinderat zur gemeindlichen Immobilienstrategie für die nächsten 10 Jahre statt.

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