ZIMMERBERG: Der Kanton Zug schaut erneut in die Röhre

Der Ständerat hat es abgelehnt, den Bau des Zimmerberg-Tunnels voranzutreiben – auch auf Empfehlung eines Zugers.

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(Symbolbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

(Symbolbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Zuger Standesinitiative ist am Montag in der Kleinen Kammer beerdigt worden. Die CVP hatte den Vorstoss 2007 lanciert und darin den sofortigen Bau des Zimmerberg-Tunnels gefordert. Dass der Nationalrat in der Sache noch zu einem anderen Entscheid kommen könnte, daran glaubt weder in Bern noch in Zug kaum jemand.

Der Zuger CVP-Ständerat und Präsident der Verkehrskommission, Peter Bieri, beantragte in der Debatte am Montag, die Standesinitiative abzulehnen. Und er fügte an: «Die Zuger Regierung sieht das auch so.»

Dem widerspricht Volkswirtschaftsdirektor Matthias Michel, und er präzisiert: Die Ablehnung sei zwar angesichts früherer Beschlüsse des National- und des Ständerates logisch. «Doch wir haben auf Anfrage von Bern hin die Standesinitiative bewusst nicht zurückgezogen.»

Freddy Trütsch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.