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Zivilschutzeinsatz am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Zug beendet

Von Anfang Juni bis Ende September 2019 war der Zivilschutz zu Gunsten des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests (Esaf) in Zug im Einsatz. Er unterstützte die Auf- und Abbauarbeiten sowie am Festwochenende primär den Verkehrsdienst. In dieser Zeit leisteten rund 750 Schutzdienstpflichtige insgesamt 3600 Diensttage.
Zivilschützer bei einer Besprechung am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (Esaf) 2019 in Zug. (Bild: PD)

Zivilschützer bei einer Besprechung am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (Esaf) 2019 in Zug. (Bild: PD)

(haz) Während der Auf- und Abbauarbeiten wurden die drei Pionierkompanien der Zivilschutzorganisation des Kantons Zug (ZSO) vom Zivilschutz der Kantone Uri, Schwyz, Obwalden und Nidwalden sowie von der Zivilschutzorganisation Albis aus dem Kanton Zürich unterstützt, wie das kantonale Amt für Zivilschutz und Militär meldet.

Zu den Aufgaben der Pioniere gehörte das Verlegen von Bodenplatten auf einer Fläche von rund 46'700 Quadratmetern, was etwa 6,5 Fussballfeldern entspricht. Weiter stellten die Pioniere 18 grössere Festzelte und rund 50 Grill- und Verpflegungsstände auf. Im Bereich der Arena, der Festmeile und des Campings errichteten sie Absperrungen mit Absperrgittern auf einer Länge von ungefähr 10 Kilometern. Zudem erstellten sie Podeste für sanitäre Anlagen und Rampen sowie Absperrungen aus Holz.

Täglich 300 Mann am Esaf im Einsatz

Am Festwochenende vom 23. bis 25. August 2019 standen pro Tag etwa 300 Angehörige der Zivilschutzorganisation des Kantons Zug im Schichtbetrieb im Einsatz. Teile des Bataillonsstabes unterstützten die Führungsaufgaben, die beiden Betreuungskompanien und die Sicherheitskompanie regelten den Verkehr, die Führungsunterstützung stand dem Gemeindeführungsstab Zug für den Kommandoposten zur Verfügung und Teile des Anlagenzuges sorgten für den technischen Unterhalt von Zivilschutzanlagen.

Die Verkehrsreglung am Esaf erfolgte durch den Zivilschutz. (Bild: PD)

Die Verkehrsreglung am Esaf erfolgte durch den Zivilschutz. (Bild: PD)

Kommandant Oliver Füllemann.

Kommandant Oliver Füllemann.

Der Abbau der ESAF-Infrastrukturen konnte von Ende August bis Ende September 2019 in nur vier Arbeitswochen erfolgen, auch dank tatkräftiger Unterstützung der ZSO. «Ich möchte mich als Kommandant an dieser Stelle bei allen involvierten Schutzdienstpflichtigen für ihren grossartigen, erfolgreichen und in dieser Art einmaligen Zivilschutzeinsatz zu Gunsten des Esaf in Zug ganz herzlich bedanken», hält Oliver Füllemann, Kommandant der Zivilschutzorganisation des Kantons Zug, rückblickend fest und fügt an: «Weiter bedanke ich Seite mich bei den Verantwortlichen des Organisationskomitees sowie bei den Partnern des Bevölkerungsschutzes – Polizei, Feuerwehr, Gesundheitswesen und technische Betriebe – für die stets konstruktive Zusammenarbeit. Das Zusammenspiel hat bestens funktioniert.»

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