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Zu Hause im Glück: So lebt die Familie Schmid in ihrem Eigenheim in Cham

Seit rund vier Jahren wohnt die Familie in ihrem eigenen Häuschen. Sie hätten viel Glück gehabt, sagen Nina und David Schmid über ihr Eigenheim. Sie sind sicher, dass sie ihr Geld mit einem Haus mitten in Cham gut angelegt haben. Hauptgrund für den Kauf sind aber die drei Kinder gewesen.
Carmen Rogenmoser
Familie Schmid beim gemeinsamen Spielen im Essbereich ihres Hauses. (Bild: Stefan Kaiser, Cham, 6. Mai 2019)

Familie Schmid beim gemeinsamen Spielen im Essbereich ihres Hauses. (Bild: Stefan Kaiser, Cham, 6. Mai 2019)

Voller Vorfreude rennt Jana in den Garten. «Im Sommer sind wir immer draussen», erzählt die Sechsjährige aufgeregt. Am liebsten spiele sie im grossen Sandkasten. «Bevor wir dann wieder ins Haus gehen, können wir uns gleich mit dem Schlauch abspritzen.» Sie lacht dabei fröhlich und zeigt auf viele weitere Spielsachen, die auf dem Rasen, der sich um das Eckreihenhaus an der Löbernstrasse in Cham zieht, aufgebaut sind. Da gibt es eine Rutsche, ein kleines Holzhaus und sogar ein Piratenschiff. «Das haben wir zusammen mit Papa gebaut», sagt Jana. Gepflegte Blumenbeete, Sträucher und Bäume säumen den Aussenbereich – ein richtiges Kinderparadies. «Die Kinder sind auch der Hauptgrund, weshalb wir uns für dieses Eigenheim entschieden haben», sagt David Schmid (40). Seit fast vier Jahren wohnt er zusammen mit seiner Frau Nina (38) und den drei Kindern (sechs, vier und zwei Jahre alt) im Reiheneinfamilienhaus im ruhigen Quartier. «Hier ist es wirklich wunderschön. Wir können die Kinder springen lassen. Sie können rein und raus, wie es ihnen gefällt.» Kindergarten und Schule befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Der 40-Jährige ist selber in Cham aufgewachsen, Nina Schmid in Steinhausen. «Cham war unsere Wunschgemeinde», erinnern sich die beiden. Hier sei immer etwas los. «Wir gehen gerne ins Dorf und freuen uns, wenn wir jemanden treffen, den wir kennen», sagt David Schmid.

Jana und ihre kleine Schwester helfen Nina Schmid beim Antischen. (Bild: Stefan Kaiser, Cham, 6. Mai 2019)

Jana und ihre kleine Schwester helfen Nina Schmid beim Antischen. (Bild: Stefan Kaiser, Cham, 6. Mai 2019)

Die Familie hat sich für die Suche Zeit genommen

Die Familie hat sich aber auch Objekte in anderen Zuger Gemeinden angeschaut. Rund zwei Jahre waren sie auf der Suche. «Wir hatten es nicht eilig, wollten etwas finden, das zentral ist und uns wirklich gefällt.» Ihr 5-Zimmer-Haus, das in den späten 1980er-Jahren gebaut wurde, sei ein Glückstreffer gewesen, sagt Nina Schmid. Vor dem Einzug haben sie eine sanfte Renovierung vorgenommen. «Wir haben nicht gross umgebaut, aber doch das eine oder andere gemacht», erklärt David Schmid. Das ganze Haus wurde neu gestrichen, es gab eine neue Küche und neue Böden. Wohnbereich und Küche sind einladend, offen und hell. Die Einrichtung ist gemütlich und kindergerecht. Die ganze Familie fühlt sich hier wohl und zu Hause. Das ist auf Anhieb spürbar.

Ein Haus zu besitzen, habe sich am Anfang schon speziell angefühlt, sagt der Familienvater, am grossen Tisch sitzend. «Ich kann mich noch erinnern, wie ich mich gefreut habe, als ich zum ersten Mal selber den Rasen gemäht habe», er lacht beim Gedanken daran. Es sei schön zu wissen, dass sie mit dem Haus machen können, was sie möchten. Für ein Eigenheim hätten sie sich entschieden, weil sie die finanzielle Möglichkeit hatten, sagt Nina Schmid. Beide Elternteile sind selbstständig. David Schmid ist gelernter Maurer, er hat lange auf dem Bau gearbeitet und sich zum Bau- und Projektleiter weitergebildet. Schliesslich hat er mit zwei Partnern die Triga Baumanagement AG in Holzhäusern gegründet. Nina Schmid hat BWL studiert und lange bei einer Bank gearbeitet. Seit rund zehn Jahren betreibt sie zusammen mit ihrer Schwester die beiden Kleiderläden «Frühling» in Luzern und Zug.

Unkomplizierter Austausch mit den Experten

Die beiden sehen sich in einer pri­vilegierten Situation. «Wir konnten Erspartes einbringen und ein Vorerbe beziehen. Wir hatten viel Glück», so die Chamerin. Die Berater der Zuger Kantonalbank hätten ihnen sehr weitergeholfen. «Der Austausch war unkompliziert und schnell», sagt die 38-Jährige. «Die Berater waren sehr daran interessiert, uns zu helfen, und hatten Verständnis, dass wir vorwärtsmachen wollten, als wir unser Haus schliesslich gefunden hatten.»

Das Objekt sei nun Teil der Vorsorge oder dann ein Teil des Erbes für die Kinder. «Wir haben keine festen Pläne, was mit dem Haus passieren soll», so die 38-Jährige, obwohl – vielleicht werden sie eines Tages aufstocken. «Ein Schlafzimmer mehr wäre sicher schön.» Aber damit lassen sich die Schmids Zeit. Das Projekt laufe ihnen nicht davon. «Ein Haus mitten in Cham zu besitzen, ist sicher nicht falsch», ergänzt ihr Mann. Druck, für die Immobilie und alles drum herum selber verantwortlich zu sein, spüren sie nicht. Momentan gehe es ihnen vor allem darum, Zeit als Familie zu verbringen. «Die Kinder sind da, die Renovation ist beendet, jetzt können wir einfach geniessen.» – Das ist auch ganz im Sinn der Kinder, die sich bestimmt jetzt schon auf den Sommer im schönen Garten freuen.

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