Zu viel Regen: Der diesjährige Zuger Chriesimärt endet bereits am 2. Juli

Viele der Marktfahrer mussten kurzfristig wieder absagen. Neben dem Regen ist auch die Kirschessigfliege ein Problem.

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(bier) Die starken Regenfälle und die Verbreitung der Kirschessigfliege machen dem Zuger Chriesi stark zu schaffen. Wie die Organisatoren mitteilen, wird der Chriesimärt auf dem Landsgemeindeplatz nach nur elf Tagen nach dem 2. Juli bereits wieder eingestellt. Er war auf bis zu drei Wochen veranschlagt gewesen.

Der Kirschenbehang ist zwar gut, doch viele Chriesi sind unbrauchbar für den Verkauf.

Der Kirschenbehang ist zwar gut, doch viele Chriesi sind unbrauchbar für den Verkauf.

Bild: Dominik Hodel

Obwohl der Kirschenbehang an den Bäumen gut sei, seien sie dieses Jahr ein rares Gut. Die Gründe liegen laut der IG Zuger Chriesi «einerseits bei den starken Regenfällen, welche die Chriesi am Baum aufplatzen lassen, andererseits bei der grassierenden Verbreitung der Kirschessigfliege, welche die süssen Früchte ansticht und innert kürzester Zeit verderben lässt.»

Deshalb gelangten längst nicht so viele Kirschen wie erwartet in den Verkauf. Viele der Marktfahrer, die sich für den Chriesimärt angemeldet hatten, hätten kurzfristig wieder absagen müssen.

Der Markt endet deshalb dieses Jahr am Donnerstag, 2. Juli, um 18 Uhr. Zuger Kirschen können weiterhin bei Chriesibauern direkt ab Hof gekauft werde – «vor allem in höheren Lagen», heisst es weiter.

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