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Menzingen: Zu wenig Personal in der Seelsorge

Die Seelsorge in Menzungen wird schon bald weniger Geld zur Verfügung haben. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Gottesdienst und den Religionsunterricht.
Pater Albert Nampara (Mitte), hier neben Jan Euskirchen (links) und Co-Dekan Alfredo Sacchi (rechts), beim Sonntags-Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Peter und Paul, Oberägeri. Bild: Christof Borner-Keller

Pater Albert Nampara (Mitte), hier neben Jan Euskirchen (links) und Co-Dekan Alfredo Sacchi (rechts), beim Sonntags-Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Peter und Paul, Oberägeri. Bild: Christof Borner-Keller

Pater Albert Nampara als geistlicher Seelsorger für den Pastoralraum Berg wird Menzingen definitiv auf Ende Juli 2019 verlassen. Dies, nachdem er seine Tätigkeit um ein Jahr verlängert hat. Im Pastoralraum Berg stehen einige personelle Wechsel bevor. Die Seelsorge in Menzingen wird in absehbarer Zeit 40 Stellenprozente weniger aufweisen, so Gemeindeleiter Christof Arnold an der Kirchgemeindeversammlung: «Es wird langsam immer enger.» Lösungen seien noch nicht gefunden. Bei Gottesdiensten und im Religionsunterricht habe dies Auswirkungen auf die Art des Angebots. In Finstersee etwa wird die monatliche Messe dann nicht mehr am Sonntagvormittag, sondern am Samstagabend stattfinden.

In Menzingen gibt es auch Engpässe in der musikalischen Gestaltung, da zwei Gesangsgruppen (Zing und Famigo) verschwänden.

Wegen Neu- und Umbau keine Kapelle mehr

Im Pflegeheim Luegeten steht wegen des Neu- und Umbaus ab September keine Kapelle mehr zur Verfügung. Diese wird laut Arnold nach den Sommerferien profaniert. Im Pflegeheim-Provisorium in der Eu werde der Speisesaal für kirchliche Anlässe benutzt, aus feuerpolizeilichen Gründen könnten die Gottesdienste dort nicht mehr im Pfarreiblatt ausgeschrieben werden. Nach der Rückkehr der Patienten Ende 2020 stehe in der neuen Luegeten ein Andachtsraum statt einer Kapelle zur Verfügung. Die Glasgemälde-Fenster würden im neuen Pflegeheim wieder aufgestellt und hinterleuchtet.

An der Kirchgemeindeversammlung wurde die Jahresrechnung 2017 mit einem Plus von 77'000 Franken genehmigt, ebenso die Summe von 130'000 Franken für die weitere Sanierung im Vereinshaus. (ke)

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