Zürcher Einsatz in Risch wird untersucht

Die Kantonspolizei Zürich schoss einem flüchtenden Mann auf Zuger Boden ins Bein. Ein aussergewöhnlicher Fall – in zweierlei Hinsicht.

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Der Arm der Kantonspolizei Züricht reicht bis Zug. (Karikatur Jals)

Der Arm der Kantonspolizei Züricht reicht bis Zug. (Karikatur Jals)

«Schusswaffeneinsätze auf flüchtende Personen sind bei uns äusserst selten», sagt Werner Benz, Chef des Mediendienstes der Kantonspolizei Zürich. Die Umstände der Schussabgabe sind nun Gegenstand von Untersuchungen.

Auch die Zuger Polizei verzeichnet nur sehr wenige Fälle, bei denen Schüsse auf flüchtende Personen abgegeben wurden. «Beim Übertritt der Kantonsgrenze haben die zuständigen Beamten sofort die Zuger Polizei informiert», sagt Benz.

Marcel Schlatter bestätigt den Eingang der Information. «Die Zuger Polizei ist vor und während der Aktion über das Vorgehen der Zürcher informiert worden», sagt er. Dass die Zürcher sogenannte Nacheile, also die Verfolgung eines Flüchtenden über die Grenze des eigenen Kantonsgebietes hinaus, geleistet hätten, sei normal und gesetzlich auch vorgesehen, sagt Schlatter. «Für Gärtchendenken gibt es in der Polizeiarbeit keinen Platz.»

Stephanie Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.